Garten-Tipps

Was heißt das für Gärtner?

Für Gärtner heißt es nun, Spaten, Forke, Schere und Samentüten aus dem Winterquartier zu holen. Die Beete können umgegraben und Kompost ausgebracht werden. Obstbäume vertragen einen Schnitt jetzt besonders gut. Und im Gemüsegarten können Zwiebeln gesteckt und die ersten Möhren ausgesät werden.

Gärtnerwissen: Was hat das Schneeglöckchen mit Möhren zu tun?

Beides sind Gartenpflanzen, die im Phänologischen Kalender eine Rolle spielen. Die Phänologie beschreibt den Einfluss der Witterung und des Klimas auf die jahreszeitliche Entwicklung von Pflanzen und Tieren. Das klingt zunächst einmal sehr wissenschaftlich, kann beim Gärtnern aber sehr nützlich sein.

Statt sich beim Aussäen, Pflanzen, Schneiden und Ernten an Monate zu halten, orientiert man sich beim Gärtnern nach dem Phänologischen Kalender an der Entwicklung der Natur, also am Austrieb und an der Blüte von Pflanzen oder wann Früchte reifen. Denn diese Abläufe vollziehen sich immer in der gleichen Reihenfolge. Unabhängig davon, ob der eigene Garten in einer sonnenverwöhnten Lage oder am schattigen Nordhang des Teutoburger Waldes liegt.

Eingeteilt ist das Jahr im Phänologischen Kalender in 10 Jahreszeiten. Den Start ins Gartenjahr markiert der Vorfrühling. Er beginnt mit der Blüte des Haselnussstrauchs, die sich als lange, gelblich-braune Kätzchen an den Zweigen zeigt und den bei Allergikern nicht beliebten Blütenstaub in die kühle Luft entlässt. Auch die Blüten von Schneeglöckchen und Winterlingen markieren den Beginn des Vorfrühlings. Die Lerchen kehren aus ihren Überwinterungsgebieten zurück und die ersten Hummeln fliegen brummend durch den Garten.

 

Vögel richtig füttern

Während Meisen oder Kleiber aufgehängte Futtersilos gerne nutzen, bevorzugen Rotkehlchen, Amseln oder der Zaunkönig die Fütterung am Boden. Dort gibt man weiche Nahrung wie Obst, Haferflocken oder Kleie. Dafür greift man am besten auf spezielle Futterspender zurück. In diesen ist das Futter vor Feuchtigkeit und damit vor schnellem Verderben geschützt.

Festmahl für Gartengäste: Winterfutter für Vögel

Während wir Menschen meist froh sind, wenn nach den Festtagen der Speiseplan wieder etwas weniger opulent wird, heißt Winterzeit für Vögel oft Hungerzeit. Tun Sie sich und ihnen etwas Gutes, indem Sie ihnen mit Futter über den Winter helfen.

Die Sträucher kahl, die Samenstände leer, die Beeren längst weggepickt und die Insekten haben sich unter die Baumrinde oder in tiefe Bodenschichten verzogen – der Winter ist für Vögel eine harte Zeit, vor allem wenn alles Essbare unter einer dicken Schneeschicht verborgen liegt. Jetzt sind sie für Futterspenden besonders dankbar. Aber auch wir Menschen profitieren von der Vogelfütterung im Garten oder auf dem Balkon. Das Picken und Flattern zu beobachten und neue Vogelarten kennenzulernen bereitet Freude und schafft eine Verbindung zur Natur.

Futterstellen in Häuschenform sind hübsch anzusehen. Da die Vögel im Futter herumlaufen, müssen sie regelmäßig gereinigt werden. Sonst können sich dort Krankheitserreger ausbreiten. Praktischer und hygienischer sind oben geschlossene Futtersilos mit seitlichen Öffnungen, aus denen sich die Vögel die Kerne herauspicken können. Darin bleibt das Futter trocken und wird nicht verschmutzt. Und es kann leicht nachgefüllt werden. Aufgestellt oder aufgehängt werden sollten die Futterspender so hoch, dass Katzen sie nicht erreichen können und so nah an einem Strauch oder einer Hecke, dass die Vögel sich zwischen dem Wegpicken der Körner dorthin zurückziehen können.

Lecker und gesund!

Sind die Kräutertöpfchen nach den Feiertagen noch nicht abgeerntet, können Sie sie für einen wunderbaren Erkältungstee gegen Halsschmerzen verwenden. Dafür einfach ein paar Thymian- und Salbeiblätter mit kochendem Wasser übergießen und mit etwas Honig süßen.

Gourmet-Grün: Frische Kräuter fürs Weihnachtsfest

Zu Weihnachten will man es sich gut gehen lassen. Frische Kräuter setzen festlichen Gerichten das Geschmackskrönchen auf. Und können noch viel mehr…

Argumente, auf frische statt getrocknete Kräuter zurückzugreifen gibt es viele. Nicht nur verfeinern sie Speisen mit ihrem würzig-frischen Geschmack auf ganz besondere Art. Frisch geerntetes ist zudem reich an gesunden Inhaltsstoffen. Außerdem können Kräuter deftige Gerichte bekömmlicher machen.

Wer jetzt Kräuter im Topf kauft, kann über mehrere Wochen Frisches ernten. Bei Petersilie, Schnittlauch oder Dill schneidet man die Stiele büschelweise einige Zentimeter über der Erde. Etwa ein Drittel lässt man unberührt. Sie liefern der Pflanze Kraft für einen neuen Austrieb.

Bei Rosmarin, Thymian, Salbei und Basilikum schneidet man lediglich die Triebspitzen. An den Schnittstellen treiben die Pflanzen wieder aus und man kann schon bald wieder junge Triebe ernten.

Grün-Pflege: So hält der Weihnachtsbaum länger

Ob traditionell mit Strohstern und Wachskerzen oder edel – so unterschiedlich die Geschmäcker beim Christbaumschmuck, in einem sind sich Weihnachtsbaumbesitzer einig: der Baum soll möglichst lange halten. Mit diesen Tipps haben Sie lange Freude daran.

Wie gut der Baum halten wird entscheidet sich schon lange bevor er reichgeschmückt im Wohnzimmer steht. Wählen Sie beim Kauf nur frische Bäume. Sie erkennen sie an weichen, glänzenden Nadeln, die fest an den Zweigen sitzen. Haben Sie einen passenden Baum gefunden, lagern Sie ihn an einem kühlen Ort wie der Terrasse, einem Kellereingang oder dem Balkon, bis er zum Fest ins warme Wohnzimmer gestellt wird. Schneiden Sie einige Zentimeter vom Stamm ab und stellen Sie den Baum in einen wassergefüllten Eimer. Regen darf der Baum ruhig abbekommen, Frost wäre allerdings schädlich.

Bevor der Baum ins Wohnzimmer kommt muss er an den Temperaturunterschied gewöhnt werden. Stellen Sie ihn für ein paar Tage an einen Platz mit einer etwas höheren Temperatur. Ein Treppenhaus oder eine Garage sind hierfür geeignet.

Um im Wohnzimmer lange die Herzen von Groß und Klein zu erfreuen, stellt man den Baum möglichst nicht direkt neben die Heizung. In Räumen mit Fußbodenheizung ist ein etwas erhöhter Platz empfehlenswert. Bewährt haben sich Christbaumständer mit Wasserspeicher. So können Sie dem Baum regelmäßig gießen und sein Leben verlängern. Auch Blumensprüher sind hilfreich, um damit die Zweige zu besprühen und vor dem Austrocknen zu schützen. 

Bäume im Topf bereiten auch nach dem Fest noch Freude. Bei ihnen muss der Ballen feucht gehalten werden.

Die Ritterliche: Amaryllis

Mit Blüten von bis zu 20 Zentimetern „Spannweite“ beeindrucken die bei uns als Amaryllis angebotenen Zwiebelpflanzen. Mit weißen, rosa, samtroten oder gesprenkelten Blüten bringen sie Festtagsstimmung ins Haus.

Amaryllis sind in verschiedenen Formen erhältlich. Als gepflanzte Zwiebeln, lose Zwiebeln oder Schnittblumen. Erstere müssen nur etwas feucht gehalten werden, um Blüten zu treiben. Ist der Blütenstiel etwa eine Handlänge hoch, darf kräftiger gegossen werden.

Lose Zwiebeln kann man entweder in Erde setzen und wie oben beschrieben pflegen oder ähnlich wie Hyazinthen erdlos treiben. Dafür benötigt man ein breites Glas auf dem die Zwiebel stabil ruht. Dieses füllt man soweit mit abgekochtem Wasser, dass die Wurzeln gerade hineinreichen. Das Wasser sollte regelmäßig nachgefüllt und wenn es sich trübt vollständig ausgetauscht werden. Nach einigen Tagen zeigen sich Blätter und Blütenstiele.

Als Schnittblumen halten Amaryllis etwa zwei Wochen, vorausgesetzt, sie bekommen etwas Pflege. Dazu gehört das regelmäßige Austauschen des Wassers, dem man Schnittblumendünger zugibt. Die Blütenstiele sollten immer bis zur Hälfte im Wasser stehen, da die Pflanzen auch über die Stängeloberfläche Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Sobald sich die Stängelenden braun färben, sollten diese mit einem scharfen Messer nachgeschnitten werden. Das Entfernen welk gewordener Blüten sorgt für ein besseres Aufblühen der anderen Knospen.

Rotes Wunder: Der Weihnachtsstern

Weihnachtssterne gehören zu Weihnachten wie die Sonne zum Sommerurlaub. Wir verraten die fünf bekanntesten Irrtümer rund um die Wolfsmilchgewächse und was es damit wirklich auf sich hat.

1. Weihnachtsterne haben rote, pinke oder weiße Blüten: Was beim Weihnachtsstern wie eine Blüte aussieht, sind sogenannte Hochblätter. Ihre Aufgabe ist es, bei Insekten für Aufmerksamkeit zu sorgen und diese zu den eigentlichen, unscheinbaren Blüten zu locken. Diese sitzen als kleine gelbe Kügelchen mit roten Staubgefäßen in der Mitte der auffällig gefärbten Hochblätter.

2. Weihnachtssterne mögen es winterlich kalt: Kanaren-Urlauber oder Südamerika-Reisende kennen Weihnachtssterne als wild wachsende Pflanzen an Straßenrändern und in Gärten. Die Wolfsmilchgewächse stammen also aus warmen Klimazonen mit viel Sonnenlicht. Dementsprechend stellt man sie 17 bis 20 Grad an einen möglichst hellen Platz.

3. Nach Weihnachten müssen Weihnachtssterne auf den Kompost: Zum Entsorgen sind die Pflanzen eigentlich viel zu schade. Nachdem sie ihre gefärbten Hochblätter verloren haben, wachsen sie zu dekorativen Grünpflanzen heran, die den Sommer über im Freien stehen können.

4. Gelbe Laubblätter sind ein Zeichen, dass der Weihnachtsstern gegossen werden muss: Das Gegenteil ist der Fall. Gelbes Laub zeigt, dass die Pflanzen zu nass stehen. Dann sollte weniger und seltener gegossen werden, sodass sich die Erde immer leicht feucht, aber nie nass anfühlt.

5. Weihnachtssterne passen nicht zu moderner Einrichtung: Das ist längst nicht mehr so und eine Frage der Dekoration. Mit roten Hochblättern und dunkelgrünem Laub entsprechen die Pflanzen tatsächlich eher den traditionellen Weihnachtsfarben. Reinweiße oder cremeweiße Sorten sind jedoch zurückhaltend-elegant und kommen zum Beispiel in Gefäßen in Beton-Optik gut zur Geltung. Sorten mit pinken oder marmorierten Hochblättern sorgen für eine fröhliche Stimmung und passen gut in modernes Ambiente. Mit Filzbändern, Pflanzensteckern und anderen Elementen können sie dem eigenen Geschmack entsprechend dekoriert werden.

Märchenhafte Kombination

Märchenhafte Gartenbilder entstehen, wenn Christrosen mit frühlingsblühenden Zwiebelpflanzen kombiniert werden. Denn nach der Blüte bleibt das gefächerte und ledrige Laub der Christrose erhalten und bildet dann einen wunderschönen Kontrast zu den zarten Blüten von Schneeglöckchen, Traubenhyazinthe und Krokus.

Pflanze mit Geschichte: die Christrose

Glänzendes, dunkles Laub und porzellanweiße Blüten machen die Christrose zu einer beliebten Zimmer- und Gartenpflanze. Neben ihren äußeren Reizen bezaubert die Staude aber auch mit wunderschönen Geschichten und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Gartenbesitzern soll die Christrose Hinweise für das Wetter im folgenden Jahr vorhersagen geben können. Dafür werden zu Weihnachten zwölf geschlossene Knospen in wassergefüllte Gläser gestellt. Jede Knospe wird einem Monat zugeordnet. Öffnet sich eine Blüte an Heilig Abend, so verspricht dies für den entsprechenden Monat gutes Wetter und damit eine reiche Ernte. Als Schnittblumen halten Christrosen etwa ein bis zwei Wochen.

Trotz ihres Namens ist der Winterblüher aber nicht mit der Rose verwandt. Wie Clematis, Anemonen, Akelei oder Eisenhut gehört die Christrose zu den Hahnenfußgewächsen. Wie ihre Verwandtschaft fühlt sie sich in halbschattigen, nährstoffreichen Böden wohl.

 

Vorteile

Mit den vielfältigen Farben und Wuchsformen der Nadelgehöe lassen sich abwechslungsreiche Gaenbilder schaffen. Gartengestalter nutzen sie gerne, um damit „das Gerüst der Gestaltung“ anzulegen. Dank ihrer klaren Formen und dem kompakten Wuchs strukturieren die immergrünen Gehölze den Garten das ganze Jahr über.

Für Vorgärten eignen sich Nadelgehölze, die kleiner bleiben oder nur langsam wachsen. Teppichförmig wachsende Arten haben den Vorteil, dass sie Unkraut unterdrücken.

Willkommen zuhause: Gehölze für den Vorgarten

Was ist immergrün und pflegeleicht? Mal weich, mal stachelig? Silberblau, sattgrün oder gelb? Wächst säulenförmig, hängend oder kriechend? Richtig: Nadelgehölze. Diese Arten passen in den Vorgarten.

Zuckerhutfichte

Ein beliebter Vorgartenbaum ist die Zuckerhutfichte (Picea glauca ‚Conica‘). Ihren Namen verdankt das Gehölz ihrem kegelförmigen Wuchs. Ihre hellgrünen Nadeln sind weich und sitzen wie Wattewölkchen an den Ästen.

Wacholder

Artenreich und damit vielfältig an Wuchsformen ist der Wacholder (Juniperus) und passt damit zu vielen Gestaltungsstilen von mediterran bis modern. Je nach Art und Sorte wächst er als Säule, Zwerggehölz oder kriechend. Aus strauchförmig wachsenden Arten können Hecken gestaltet werden. Eine Besonderheit ist der Gemeine Wacholder (Juniperus communis). An ihm reifen schwarze Beerenzapfen, die als Wacholderbeeren in der Küche verwendet werden. Damit ist der Wacholder das einzige Nadelgehölz, das als Gewürz verwendet wird.

Eiben

In sehr schattigen Bereichen kommen Eiben zurecht. Neben ihren dunkelgrünen Nadeln tragen die sie attraktive rote Früchte. Deren Kerne sind giftig, bilden aber einen wunderschönen Kontrast zu den glänzendenNadeln. Eiben wachsen langsam und vertragen einen Schnitt sehr gut. Sie sind daher auch für moderne Vorgärten geeignet, da man Kugeln oder anderen Formen aus ihnen gestalten kann. Auf frischen, nährstoffreichen Böden sind Eiben als Formschnittgehölz ein klassischer und schöner Ersatz wenn der Buchsbaum vom Zünsler befallen wurde.

Winterquartier

Als Winterquartier wird ein maximal zehn Grad warmer, dunkler und trockener Raum benötigt. Wer keinen solchen Platz hat oder wem das Einlagern und Neutopfen im Frühjahr zu aufwändig ist, kann die Pflanzen natürlich auch im nächsten Jahr wieder vorgezogen kaufen.

Ab ins Körbchen: Knollenpflanzen überwintern

Dahlien, Gladiolen, Montbretien & Co. lassen unsere Gärten im Spätsommer noch einmal richtig aufblühen. Vor den ersten Frösten sollten sie ins Winterquartier geräumt werden.

Blütenschmuck

Die üppigen Blütenbälle der Dahlien, die wie Tropfen am filigranen Stiel hängenden Blütenglocken der Montbretien und die Gladiolen mit Vintage- Charme haben den aus milderen Klimaten stammenden Knollengewächsen auch bei uns eine große Fangemeinde gebracht. Gibt man ihnen ausreichend Winterschutz, kann man sich auch im nächsten Jahr am Blütenschmuck erfreuen

Die richtige Pflege

Montbretien-Besitzer haben es leicht. Die Pflanzen überstehen milde Winter im Freien. Eine schützende Laubschicht erhöht die Überlebenschancen. Dahlien, Knollenbegonien, Indisches Blumenrohr (Canna) und Gladiolen sind empfindlicher. Sie müssen an einem frostfreien Ort überwintern.

Zum Überwintern schneidet man Dahlien kurz über dem Boden ab und legt die Knollen in eine mit Torf gefüllte Kiste. Gelegentlich kontrolliert man, dass sich kein Schimmel breit macht. Ansonsten ist keine Pflege notwendig. Das Indische Blumenrohr darf nicht austrocknen. Man lässt die Erde an den Knollen, legt sie in eine Kiste, bedeckt sie mit Torf und hält diesen leicht feucht. Bei den Gladiolen entfernt man die Erde und lagert die Knollen in einem Netz oder einer Holzkiste.

Kleiner Hinweis:

Geschnittene Buchsbaum-Exemplare sind anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.

Zeit für Neues: Alternativen für den Buchs

In vielen Gärten sind Beetumrandungen und Formgehölze aus Buchs stilbildendes Element. Seit einigen Jahren werden die immergrünen Gehölze in großem Ausmaß Buchsbaum-Zünsler und dem durch einen Pilz verursachten Triebsterben geschädigt. Wir verraten die besten Alternativen.

Viele Gehölze und auch einige Stauden sind geeignet, den Buchs zu ersetzen. Ihre Laubform ist ähnlich und auch die Alternativen vertragen einen starken Rückschnitt. Diese fünf sind besonders gut geeignet:

Kriechender Spindelstrauch (Euonymus fortunei): Wächst bodendeckend und wird nur etwa 30 cm hoch. Daher ist es vor allem für niedrige Beetumrandungen geeignet. Je nach Sorte ist das ovale Laub dunkelgrün mit hellen Adern oder grün-gelb marmoriert.

Heckenmyrthe (Lonicera pileata): Hat auffällig glänzendes Laub und wächst eher in die Breite. Da die Heckenmyrthe sehr wüchsig ist, ist zwei- bis dreimal im Jahr ein Schnitt notwendig.

Buchsblättriger Ilex (Ilex crenata): Die leicht gewölbten Blättern ähneln in Größe und Farbe denen des Buchs ab ehesten. Im Herbst trägt das Gehölze schwarze Beeren und bietet Vögeln Nahrung.

Zwerg-Liguster (Ligustrum vulgare): Sehr robustes Heckengehölze, das auch im Schatten gedeiht. Gut für Naturgärten geeignet, da die Blüten im Sommer bei Insekten beliebt sind und daraus im Herbst Beeren reifen.

Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys): Wintergrüne Staude mit rosa bis violetten Lippenblüten im Sommer. Verträgt Trockenheit und sehr sonnige Standorte.

Essbares aus dem Moorbeet:

Preiselbeeren können bis in den Oktober hinein geerntet werden.

Sauer macht schön: Moorbeet-Pflanzen

Rhododendren, Azaleen oder Heidelbeeren haben eins gemeinsam: Als so genannte Moorbeetpflanzen stellen sie spezielle Ansprüche an den Standort. Was heißt das für Gartenbesitzer?

Während Rhododendren, Azaleen und Lavendelheide (Pieris japonica) im Frühjahr in voller Blüte stehen, haben im Herbst Skimmie und fruchttragende Gehölze wie Torfmyrthe (Pernettya mucronata), Heidelbeere oder Preiselbeere ihren großen Auftritt. Sie alle zählen zu den Moorbeetpflanzen. Das bedeutet, dass sie einen sauren Boden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 benötigen. Der Boden sollte locker, humusreich und nicht zu trocken sein. Auch hohe Luftfeuchtigkeit wie sie zwischen größeren Gehölzen herrscht ist von Vorteil. An einem ungeeigneten Standort bekommen Moorbeetpflanzen gelbliches Laub, blühen kaum und wachsen nur schlecht.

Der perfekte Standort

Wer auf lehmigen und kalkhaltigen Böden nicht auf die dekorativen Gartengehölze verzichten möchte, muss nicht, wie der Name der Pflanzengruppe vermuten lassen könnte, ein ganzes Moor anlegen. Er kann den Pflanzen einen optimalen Standort bereiten, in dem er die Pflanzlöcher zur Hälfte mit Torf sowie mit Rhododendronerde füllt. Das Loch sollte etwa doppelt so groß wie der Topfballen der Pflanzen sein, damit die Wurzeln beim Ausbreiten in geeignetem Boden stehen. Eine Gabe Hornspäne oder Rhododendrondünger zur Pflanzung sorgen für gutes Anwachsen und eine reiche Blüte. Im frühen Frühjahr kann man Moorbeetpflanzen mit Rhododendrondünger stärken.

Nützlinge für den Garten

Wer biologisch gärtnern möchte und seine Pflanzen mit natürlichen Mitteln schützen will, kann zu Nützlingen greifen. Diese Gegenspieler der Schädlinge können Sie sich per Post zuschicken lassen. Im Gartencenter erhalten Sie entsprechende Gutscheine. In der Zusendung ist neben den Nützlingen auch eine ausführliche Beschreibung der Anwendung enthalten.

Gesund bleiben: Pflanzenschutz im Hausgarten

Blattläuse auf den Rosensträuchern, rostrote Flecken auf Geranien- Blättern, runde Fraßstellen an Rhododendronblättern oder ein weißer, pulvriger Belag auf Gurken- oder Tomatenpflanzen – Schädlinge und Pilzkrankheiten können die Freude an Garten und Balkon gewaltig trüben. Schützen Sie Ihre Pflanzen daher. Wir verraten, wie.

Kräftig vs. schwach

Ganz allgemein gilt: Eine kräftige Pflanze wird weniger oft von Schädlinge und Krankheiten befallen als eine schwache. Der beste Pflanzenschutz ist also der vorbeugende, bei dem Sie die Pflanzen passend zu den Boden- und Lichtverhältnissen Ihres Gartens auswählen und sie artgerecht düngen und pflegen. Und je größer die Pflanzenvielfalt im Garten ist, desto mehr Insekten sind dort anzutreffen. In abwechlungsreich bepflanzten Gärten ist es wahrscheinlicher, dass der passende Gegenspieler zum Schädling nicht weit entfernt ist.

SOS-Tipps

Aber auch bei der besten Pflege kann es zu einem so starken Befall kommen, dass die Pflanze Hilfe braucht. Dann hilft der Gang ins Garten- center, wo man Sie ausführlich berät und Ihnen entsprechende Produkte empfiehlt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Pflanzenschutzmitteln ist wichtig. Die Verpackungen geben detaillierte Hinweise zur Anwendung. Sonst können Nachbarpflanzen oder Tiere, die im Garten leben, Schäden davontragen. Oft gibt es biologische Produkte, die nützlingsscho- nend sind.

Was Sie zum Ausbringen der Pflanzenschutzmittel benötigen? Viele Produkte werden als Spray mit entsprechender Verpackung angeboten. Andere müssen mit Wasser gemischt werden. Dann brauchen Sie zusätzlich eine Gießkanne oder einen Drucksprüher. Hilfreich ist außerdem eine Gartenschere zum Entfernen befallener Pflanzenteile.

Aufgepasst!

Da es im Juli und August noch recht heiß und trocken werden kann, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Aussaaten und die Jungpflanzen möglichst schnell ein gutes Wurzelsystem ausbilden. Um nicht ständig gießen zu müssen hilft eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder anderen Pflanzenmaterialien. Sie hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.

 

Zweite Ernte: Jetzt Lücken im Gemüsebeet schließen

Im Nutzgarten haben die frühen Gemüsesorten ihren Platz im Beet geräumt. Wer die leeren Reihen jetzt neu bestückt, kann bis in den Winter hinein ernten.

Jungpflanzen

Schnitt-, Kopf- und Wintersalate, Radieschen, Möhren, Buschbohnen, Rote Bete und Spinat – die Liste, an Gemüsearten, die jetzt gesät und im Herbst geerntet werden kann ist lang. Als Jungpflanzen können Fenchel, Winterporree und alle Kohlarten wie Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl oder Kohlrabi im Juli ins Beet gesetzt werden.

Salate können auch noch im Juli in die Beete gesetzt werden. Pflanzen Sie am besten in mehrere Sätzen, dann sind nicht alle Köpfe gleichzeitig erntereif.

Die richtige Fruchtfolge

Damit auch die zweite Ernte reichlich ausfällt, ist es ratsam, die Fruchtolge zu beachten. Wo Starkzehrer, also Arten mit hohem Nährstoffbedarf standen, werden nun Mittel- oder Schwachzehrer gepflanzt. Sinnvoll ist es außerdem, die Nachfolgekultur aus einer anderen Pflanzenfamilie zu wählen. Dann können sich Schädlinge und Krankheiten nicht zu stark vermehren. Abgeerntete Kartoffelbeete sind ideal für Aussaaten, da hier der Boden durch die Pflanzen und das Ernten gelockert ist.

Auf eine gute Nachbarschaft

Als Beetnachbarn eignen sich Pflanzen, die das welkende Laub verdecken. Die filigrane Wald-Aster (Aster divaricatus) gehört dazu, aber auch Akelei (Aquilegia) oder das Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera macrophylla). Blattschmuckstauden wie Frauenmantel (Alchemilla) oder Funkien (Hosta) bilden einen schönen Kontrast zum blaugrünen, gefiederten Laub der Herzblume.

Lieblingspflanze: Tränendes Herz

Diesem Charme kann man sich nicht entziehen: Das Tränende Herz bezaubert im Frühjahr mit herzförmigen Blüten und zartgrünem Laub. Passende Beetnachbarn und ein geeigneter Platz im Garten verhelfen ihr zum großen Auftritt.

Elegante Sortenvielfalt

Ihr lateinischer Name weist auf die Schönheit der Pflanze hin: „Dicentra spectabilis“ nennen Botaniker die beliebte Gartenstaude. An einem geeigneten Standort kann das zerbrechlich wirkende Tränende Herz, auch Herzblume genannt, zu stattlichen 80 Zentimeter hohen Stauden heranwachsen. Sorten wie „Alba“ mit reinweißen Blüten oder „Goldheart“ mit gelblichem Laub wirken besonders elegant. Große Exemplare der Pflanze bilden viele Blütentriebe, die sich übrigens auch in der Vase einige Tage halten. Für ein kräftiges Wachstum braucht das Tränende Herz einen humusreichen, gut durchlässigen Boden und einen halbschattigen Standort.

Pflegeleichte Staudenpracht

Nach der Blüte macht das Tränende Herz ihren Platz für andere Blütenschönheiten frei: Das Laub zieht ein, die Wurzeln überdauern bis zum nächsten Frühjahr im Boden. Die Pflege bleibt dementsprechend auf ein Mindestmaß beschränkt: Alle zwei Jahre wird die Pflanze mit reifem Kompost oder organischem Dünger gedüngt. Im Herbst oder Frühjahr kann das welke Laub einfach abgeschnitten werden.

Fit für alle Jahreszeiten

Experten raten dazu, den Rasen dreimal im Jahr mit Rasendünger zu versorgen. Die erste Gabe wird im März/April gegeben, eine Nachdüngung für einen Nahrungsnachschub erfolgt im Juli/August, die dritte Düngung im Herbst, um den Rasen gut durch den Winter zu bringen.

Wird der Rasen über das Jahr dann noch richtig bewässert, haben Sie lange Freude mit einem satten und grünen Garten.

Rasen und Boden aus dem Winterschlaf erwecken

Dem Rasen hat die kalte Jahreszeit ganz schön zu schaffen gemacht: Staunässe, Licht- und Nährstoffmangel und Bodenübersäuerung sind nur einige Gründe, warum Wurzelfilz und Moos die Oberhand gewonnen haben. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Maßnahmen der Rasen wieder in einen grünen Teppich verwandelt werden kann.

Ein Bodenaktivator schafft Abhilfe

Um dem Rasenfilz Herr zu werden, greifen die meisten Menschen im Frühjahr zum Vertikutierer. Der hilft aber nur die Symptome zu beseitigen, eine Neubildung des Filzes wird dadurch nicht verhindert. Besser ist es, den Rasen von Grund auf wiederzubeleben. Dabei hilft das Ausbringen eines Bodenaktivators, der aufgrund seiner organischen Substanz und Anteilen von Gesteinsmehlen dabei hilft, den Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt des Bodens zu verbessern. Durch den Anteil an Kalk im Bodenaktivator wird auch der pH-Wert des Bodens angehoben und stabilisiert, um Bodenübersäuerung und Staunässe entgegenzuwirken.

Den Rasen im Frühling düngen

Nach der Kräftigung des Bodens gilt es, den Mangel an Nährstoffen und Humus aktiv zu beseitigen. Das geht am besten mit einem speziellen Rasendünger, der dafür sorgt, dass die organische Substanz im Boden durch Mikroorganismen aufgeschlossen werden kann. Erst wenn das geschehen ist, stehen Humus und Nährstoffe auch den Pflanzen zur Verfügung. Gleichzeitig zersetzen die Mikroorganismen auch den anfallenden Wurzelfilz, so dass eine gleichmäßige Durchwurzelung des Bodens stattfinden kann – die Voraussetzung für ein gleichmäßiges Rasenwachstum.

Pflanz-Tipps für Tomaten

Ab Mitte März können Sie knackige Snack-Tomaten auf der Fensterbank vorziehen. Dafür werden die Samen mit spezieller Aussaaterde in ein Gefäß mit Wasserabzug gegeben. Das Anzuchtgefäß sollte dann mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt werden, die für genügend Luftfeuchtigkeit sorgt.

Im Mai können die Pflanzen umgesetzt und in Kübeln, Kästen oder Blumenampeln auf dem Balkon angebaut werden. Ganz wichtig: viel Sonne und ausreichend Wasser, um sie ordentlich gedeihen zu lassen!

Gesunde Knabberei: Naschgemüse

Nichts ist schöner, als auf dem Balkon oder im Garten selbst angebautes Gemüse ernten zu können. Bei den neuen Naschsorten können Sie zugreifen und sofort reinbeißen.

Kleine Snack-Lieblinge

Was aus der Gemüseabteilung im Supermarkt bekannt ist, findet jetzt auch den Weg in den Garten: So genanntes Nasch- oder Snackgemüse. Hobbygärtner bekommen Saatgut oder Jungpflanzen nun auch im Gartencenter zu kaufen. Bei diesen Sorten sind die Früchte klein, aber besonders aromatisch. Zum Verzehr müssen sie nicht aufwendig zubereitet werden und sind damit ideal als Snack zwischendurch oder für Picknicks oder Schulpausen.

Leckeres für die Kleinen

Von Tomaten, Paprika, Möhren und Gurken sind schon einige Naschsorten erhältlich. Sie können im Gewächshaus, aber auch in Töpfen und Kübeln auf dem Balkon gezogen werden. Besonders Kinder haben Spaß an dem kleinen und mundgerechten Gemüse.

Gute Laune, gute Luft

In unseren Gartencentern finden Sie übrigens eine eigene Abteilung für lufterfrischende Grünpflanzen. Bei Fragen zum Standort und zur Pflege helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zu unseren Standorten

Pflanzen für gute Raumluft

Dass Zimmerpflanzen die Stimmung heben und eine wohnliche Atmosphäre schaffen, ist bekannt. Einige können aber noch mehr: sie filtern Schadstoffe aus der Luft und wandeln sie in Sauerstoff um.

Auch wenn man beim Pflanzenkauf meist nach dem Äußeren geht – einigen Grünpflanzen überzeugen mit inneren Werten. In der Nähe von Druckern, Rechnern oder anderen Elektrogeräten aufgestellt, sorgen sie für ein frisches Raumklima.

So filtert die Efeutute mit ihren herzförmigen Blättern mit weiß-grüner Marmorierung Schadstoffe wie Benzol oder Formaldehyd aus der Luft. Die Kletterpflanze verträgt übrigens auch etwas dunklere Ecken.

Ähnlich attraktiv gemustertes Laub hat die Dieffenbachie. Sie wächst aufrecht mit kräftigem Stamm und bildet bis zu 40 Zentimeter lange Blätter. Kein Wunder, dass sie unter den luftreinigenden Pflanzen zu den effektivsten gehört.

Elegant wirkt das Einblatt mit glänzendem Laub an langen Stielen und sehr aparten weißen Blütenkolben mit weißem, namensgebendem Hüllblatt.

Einen Hauch von Exotik bringt die Kentia-Palme in Wohnung oder Büro. Ihre langen, filigranen Wedel wecken Urlaubserinnerungen und produzieren überdurchschnittlich viel Sauerstoff.

Vorsicht bei der Pflege

Christrosen werden als sehr giftig für Mensch und Tier eingestuft. Tragen Sie beim Einpflanzen und bei der Pflege immer Handschuhe und fassen Sie sich währenddessen nicht ins Gesicht, um Hautreizungen und Ekzeme zu vermeiden. Für Tiere wie Katzen, Hunde und Pferde kann der Verzehr sogar tödlich enden. Halten Sie neugierige Fellnasen also fern von Christrosen!

Weiß wie Schnee: Christrosen

Wer im Winter Blühendes sucht, kommt an den Christrosen mit ihren porzellanweißen Blütenblättern und gelben Staubgefäßen nicht vorbei. Topfpflanzen können später in den Garten gesetzt werden.

Im Winter sind zwar weniger Insekten unterwegs, dafür finden sie aber auch seltener Blüten. Diese „Marktlücke“ nutzen die Christrosen und öffnen ihre Schalenblüten von Dezember bis Februar. Zu dieser Zeit gibt es die Stauden mit dem dunkelgrünen glänzenden Laub als Topfpflanzen zu kaufen. Der Kontrast aus filigranen Blüten und dunklem Laub macht sie zu wunderbarer Winterdeko für Hauseingang oder Terrasse.

Sind die Stauden verblüht, können Sie die Topfpflanzen in den Garten setzen. An einem halbschattigen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden können die Pflanzen sehr alt werden. Wählen Sie einen Platz der nah am Haus liegt. So können Sie die Blüte aus dem Wohnzimmerfenster genießen – egal, wie kalt es draußen ist. Außerdem ist ein Standort geeignet, an dem wenig gehackt wird, denn für ein langes Leben brauchen die Wurzeln Ruhe.

Unansehnliches Laub wird nach der Blüte zurückgeschnitten. Den Rest des Jahres können Sie die Pflanze getrost sich selbst überlassen – und sich im nächsten Frühjahr wieder über die unverhoffte Blütenfülle freuen.

Tipps zur Primelpflege

Primeln mögen einen nährstoffreichen Untergrund, weshalb sie im Frühling mit Kompost versorgt werden sollten. Außerdem sollten Sie sie oft gießen, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Entfernen Sie regelmäßig die welken Blüten, um neue Blüten leichter nachwachsen zu lassen.

Mit Primeln gegen den Winterblues

Dürften Pflanzenfreunde Oscars verleihen, würde in der Kategorie „Beliebtester Frühlingsbote“ wohl jedes Jahr die Primel gewählt werden. Mit ihr lassen sich Haus und Hauseingang in verschiedensten Stilen dekorieren. Neben „den Klassikern“ in strahlendem Sonnengelb, Pink oder Violett bezaubern neue Sorten mit Farbmarmorierungen oder romantisch gerüschten oder gefüllten Blütenformen.

Kunterbunt bis elegant

So vielfältig wie Blütenfarbe und -form sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Primeln. Die Farbvielfalt verlockt, bunte Arrangements für Haus und Hauseingang zu gestalten. Poppig modern wirken Primeln in farbigen Kunststoffgefäßen, wobei gilt: je kontrastreicher desto besser.
Schwelgen Sie in Farben und dekorieren die Frühblüher je nach Geschmack mit Figuren oder Bändern. Mehrere Exemplare der selben Farbe, zusammengestellt in einer flachen Schale in ähnlichem Farbton, schaffen ein eher elegantes Ambiente.
Schöpfen Sie aus dem Vollen und sparen Sie nicht an der Menge der Pflanzen! Solche Arrangements passen gut zu einem modernschlichten Umfeld. Ländlich-rustikale Stimmung entsteht, indem Sie mehrere Primeln in Körben zusammenstellen und mit Korkenzieherhasel oder Moos dekorieren. Besonders attraktiv sind solche bepflanzten Körbe, wenn Sie dabei Primeln eines Farbtons mit unterschiedlichen Blütenformen kombinieren.

Garten-TV: Dekorativer Winterschutz

Sie möchten Ihre Pflanzen sicher überwintern? In diesem Video zeigen wir Ihnen anhand einer Stammrose, wie Ihre Pflanzen ein dekoratives, schützendes Winterkleid erhalten. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Zum Video!

Pflanzen vor Frost schützen - Packen Sie Ihre Lieblinge mollig warm ein!

Die ersten Nachtfröste stehen vor der Tür – höchste Zeit, seine Pflanzen mollig warm einzupacken, um sie gut durch den Winter zu bringen. Vor allem Kübel- und Topfpflanzen brauchen jetzt besonderen Schutz, weil sie in ihren Gefäßen einem besonders hohen Frostschaden-Risiko ausgesetzt sind.

Winterharte Pflanzen dekorativ schützen

Der Kreativität des Hobbygärtners sind dabei keine Grenzen gesetzt. Schutz bieten schon einfache Luftpolsterfolien. Wer Wert auf Stil legt, greift zu schönen Matten aus Filz oder Holz. Um winterharte Kübel- und Topfpflanzen optimal zu schützen, sollten sie zunächst an einen geschützten, möglichst schattigen Platz an der Hauswand umgesiedelt werden. Die Wand bietet Schutz vor eisigem Wind und gibt gleichzeitig Wärme ab. Schattig sollte der Standort sein, damit die Pflanzen nicht in ihrer Winterruhe gestört werden. Sonneneinstrahlung würde dazu führen, dass wertvolle Wasserreserven über die Blätter verdunsten und die Pflanzen vertrocknen.

Um die Wurzeln der Winterharten effektiv vor Frost zu schützen, müssen die Pflanztöpfe von allen Seiten gut eingepackt werden. Als Unterlage eignen sich Styroporplatten, Kokosmatten oder zur Not auch alte Bretter. Zusätzliche Wärme bieten wunderschöne Matten aus Filz oder Weidenholz, mit denen die Töpfe umwickelt werden. Wer weniger Wert auf die Optik legt, greift zur preiswerten Luftpolsterfolie. Kleinere Pflanztöpfe finden auch in Holzkisten einen warmen Platz. Für die eine natürliche Isolierung reicht es dann, die Kiste mit Laub oder Stroh auszustopfen.

Winterschutz für Beetpflanzen

Die Triebe der Pflanzen schützt man am besten mit luftdurchlässigen Vlies- oder Jutesäcken. Auch manche Beet-Pflanzen brauchen einen Winterschutz – vor allem, wenn sie erst vor kurzem gepflanzt wurden oder wie Rhododendren und Rosen empfindliche Wurzeln haben. Als Isoliermaterial eignen sich Rindenmulch, Reisigzweige oder spezielle Schutzmatten aus Jutefilz oder Kokosfasern, die um die Sträucher herum auf der Erde verteilt werden.

Für alle nicht winterharte Pflanzen heißt es jetzt: Ab ins Haus! Der Standort für die Winterpause sollte kühl, aber frostfrei und hell sein. Ideal ist ein Kellerraum mit einem großen Lichtschacht, ein Dachboden mit Fenster oder ein ungeheiztes Treppenhaus.