Garten-Tipps

Tipps und Tricks zur Rasenpflege

Ob Rasen-Neuanlage, Rasenpflege oder Rasen-Nachsaaat: Tipps und Tricks zur besten Pflege Ihres Rasens erhalten Sie hier, in unseren Rasenpflege-Videos oder bei einer persönlichen Beratung in unseren Gartencentern vor Ort!

Zu weiteren Rasen-Tipps

Rasenpflege im Herbst

Bevor der Winter kommt und mit ihm Nässe, Kälte und Lichtmangel im Garten Einzug halten, lohnt es sich, Ihrem Rasen bereits im Herbst eine Verwöhnkur zu gönnen! Denn wer seiner Rasenfläche jetzt etwas Zuwendung zukommen lässt, der darf sich im Frühjahr über gesundes, sattes Grün freuen.

Herbstdünger mit Kaliumgehalt: Wichtige Düngung für Ihren Rasen

Dabei ist die richtige Düngung besonders wichtig: wird im Frühjahr und Sommer ein Rasendünger verwendet, der das Rasenwachstum durch einen hohen Anteil an enthaltenem Stickstoff fördert, sollte man im Spätjahr einen speziellen Herbstdünger verwenden, der besonders viel Kalium enthält. Dieser Nährstoff macht Ihre Pflanzen widerstandsfähig gegen Frost und Krankheiten und lässt sie gekräftigt über den Winter kommen. Im Frühjahr kann Ihr Rasen dann schneller wieder austreiben und ergrünen.

Durch das Wegharken und rechen von herabgefallenem Laub erhöhen Sie zusätzlich die Chancen Ihrer Rasenfläche, gut durch den Winter zu kommen. Unter dem Laub entwickelt sich sonst ein eigenes Kleinklima, welches den Rasenpflanzen kaum Licht und Sauerstoff spendet und so Pilzerkrankungen und Fäulnis begünstigt. Zusätzlicher Tipp für Hausrasenbesitzer: betreten Sie den Rasen bei Frost möglichst nicht mehr, damit die Gräser nicht abbrechen und braun werden.

Jetzt Blumenzwiebeln pflanzen

Für einen blühenden Garten im nächsten Frühjahr sollten Sie jetzt Blumenzwiebeln in die Erde setzen. Was dabei beachtet werden muss, erfahren Sie auf unserer Blumenzwiebel-Seite!

Zu den Blumenzwiebel-Tipps

Blumenzwiebeln als Insektenweide

Krokusse, Blausternchen und Schneeglanz aus der Erde erfreuen im Frühjahr nicht nur das Auge: Viele Insekten sind auf Pflanzen angewiesen, die früh im Jahr blühen. Beginnen Sie deshalb im Herbst damit, durch das Pflanzen von Blumenzwiebeln eine Frühlings-Insektenweide anzulegen!

Da z.B. Wildbienen ab Februar auf Nahrungssuche gehen, sind blühende Pflanzen besonders kostbar. Um den Nützlingen zu helfen, sollten im Herbst Blumenzwiebeln gesetzt werden. Besonders geeignet dafür sind Winterlinge, Anemonen, Krokusse, Narzissen, Tulpen und Lerchensporn.

Sowohl für Zwiebelpflanzen, als auch für Stauden gilt: Nur ungefüllte Blüten sind für Insekten wertvoll. Wenn die Staubgefäße von Blütenblättern verdeckt oder gar weggezüchtet sind, ist die Pflanze aus Bienenperspektive wertlos.

Blumenzwiebeln werden mit den Wurzeln nach unten und etwa fünfmal so tief wie sie groß sind gesetzt. Da sie bei Staunässe verderben, sollte in schweren Böden Sand in den Boden des Pflanzlochs gemischt werden.

Apfelmus mit herbstlicher Zimtnote

Falls Sie bereits in diesem Jahr Äpfel aus dem eigenen Garten ernten, haben wir ein leckeres Rezept für Sie:

Zutaten: 1 kg Äpfel, 1 Zitrone, 4 EL Zucker, 1 Zimtstange

Zubereitung: Nachdem Sie die Äpfel geschält und entkernt haben, schneiden Sie sie in ca. 2 cm kleine Stückchen. Mischen Sie den Saft einer ausgepressten Zitrone mit den Apfelstücken und schälen Sie dünn ein großes Stück Zitronenschale ab. Kochen Sie Äpfel, Zitronenschale, Zucker und Zimtstange mit etwa 5 EL Wasser auf und lassen Sie es 15 Minuten dünsten, bis die Äpfel weich sind. Zuletzt entfernen Sie Zimtstange und Zitronenschale und pürieren die Äpfel mit einem Pürierstab fein.

Apfelmus schmeckt übrigens hervorragend zu Reibekuchen oder – für die wärmeren Herbsttage – zu Vanilleeis.

Pflanzzeit für Obstbäume und Sträucher

Wer im nächsten Jahr neue Obstsorten im eigenen Garten ernten möchte, sollte jetzt an den Einkauf neuer Gewächse denken.

Der September ist der perfekte Monat, um Kirsch-, Apfel- oder Pflaumenbäume und Beerensträucher wie Johannisbeere oder Himbeere in den Garten zu pflanzen. Sie haben so bis zum Winteranbruch genug Zeit, um Wurzeln zu bilden, um dann im nächsten Frühjahr kräftig auszutreiben.

Den geeigneten Obstbaum finden

Beim Kauf eines Obstbaums ist es wichtig, auf einen geraden Stamm und eine Krone mit einem ausgeprägten Mitteltrieb sowie kräftigen Seitentrieben zu achten. Ein weiter Checkpunkt für einen gesunden Baum ist die Veredelungsstelle. Die Verdickung am unteren Stamm-Ende darf keine Verletzungen aufweisen.

Das Pflanzen Ihres neuen Baumes

Hat man sich für einen schönen Obstbaum im Gartencenter entschieden, sollte er so schnell wie möglich an einem passenden Standort im Garten eingepflanzt werden. Ganz wichtig: Lassen Sie ausreichend Abstand zum Haus, Nachbargrundstück oder dem nächsten Baum. Denn der Platzbedarf eines ausgewachsenen Obstbaumes wird schnell unterschätzt. Beim Einpflanzen gilt die Faustregel, ein doppelt so großes Loch wie das Wurzelwerk zu graben.

Zu guter Letzt: Die Baumstütze

Der junge Baum sollte mit einem Stützpfahl gegen Windschäden geschützt werden, der im Idealfall bis unter die Baumkrone reicht. Die ausgehobene Erde kann vor dem Verfüllen mit Substrat oder Kompost vermischt werden, um dem Baum optimale Wachstumsbedingungen zu bieten.

Nach dem Pflanzen muss der Stützpfahl noch mit einem Strick kurz unterhalb der Krone angebunden werden. Dabei auf ausreichenden Abstand achten. Zum Schluss kräftig angießen und auf ausreichende Wasserzugabe achten, damit sich Wurzeln richtig ausbilden können.

In unseren Gartencentern finden Sie jetzt eine große Auswahl aktueller Obstbäume und Beerensträucher sowie qualifizierte Beratung zu allen Fragen rund um den Beschnitt.

Wunderpflanze Lavendel

Ob echter, Speik- oder Schopflavendel, seine Eigenschaften als alte Nutz- und Heilpflanze sind vielseitig.

Im Garten: seine ätherischen Öle wirken abschreckend für die meisten Insekten. Anti-Motten-Tipp: Lavendel-Säckchen eignen sich wunderbar für den Kleiderschrank. Bienen hingegen lieben Lavendel und zaubern uns dadurch köstlichen Honig.

In der Küche: optimal für Fleisch- und Fischgerichte, aber auch für Suppen, Salate, Tees und sogar Desserts verwendbar. Tipp: getrocknete Blüten nicht zu heiß aufgießen, sonst verliert der Tee wichtige Wirkstoffe des Lavendels

Für den Körper: seine beruhigende Wirkung hilft bei innerer Unruhe oder auch Schlafstörungen. Lavendel hat eine harmonisierende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und zusätzlich wirken seine antiseptischen Eigenschaften Hautirritationen und kleinen Wunden entgegen.

Ein bisschen Urlaubs-Flair für Zuhause: Lavendel

Der Duft von Lavendel betört die Menschen seit Jahrhunderten. Schon im alten Rom wurden aus der Pflanze duftende Bade-Essenzen gewonnen. Und aus dieser Zeit stammt auch ihr Name, denn das lateinische Wort „lavare“ bedeutet waschen. Bis heute hat der Lavendel nichts von seiner Faszination eingebüßt und kommt in Parfüms, Duftkerzen und Seifen, aber auch als schmackhaftes Küchengewürz zum Einsatz. Auch Hobbygärtner lieben die zart lilafarbene Pflanze aus der Familie der Lippenblütler als Duftspender im Garten.

Botanisch zählt der mehrjährige Lavendel zu den Halbsträuchern. Er gilt als anspruchsloses, sonnenhungriges Gewächs, das vor allem trockene und sandige Böden schätzt. Der ideale Standort für die Lavendelblüte ist ein nach Süden ausgerichteter windgeschützter Platz vor einer Hauswand.Und weil sich dort auch Rosen am wohlsten fühlen, gilt der Lavendel als perfekter Begleiter jeder Rosenzucht, weil er nicht nur optisch passt, sondern auch Blattläuse fernhält.

Aber auch allein im Beet oder als Topfpflanze auf Balkon oder Terrasse setzt der Lavendel mit seinen ährenförmigen Blüten in violett, rosa oder weiß sowie seinen silbergrauen Blättern tolle Akzente.

Will man ihn im Topf oder Kübel ziehen, eigenen sich besonders Terracotta-Töpfe, um die mediterrane Herkunft der Pflanze zu unterstreichen. Damit der Lavendel im Topf optimal gedeihen kann und nicht im Stauwasser steht, sollte allerdings eine Dränage aus Tonscherben oder Steinen ausgelegt und eine möglicht leichte Pflanzerde verwendet werden.

Der erste Rückschnitt der Pflanzen sollte direkt nach der Blüte Mitte Juli erfolgen. Mit entsprechendem Schutz kommt der Lavendel dann auch gut über den Winter und kann das ganze Jahr draußen bleiben, ehe im nächsten Frühjahr ein weiterer Rückschnitt bis in die verholzten Teile erfolgt. So bleibt der Lavendel kompakt und schön buschig.

Bei der Auswahl des für Sie richtigen Lavendels unterstützen wir Sie gern- Alle Pflanztipps und mehr Informationen bekommen Sie auch jederzeit bei uns vor Ort im Gartencenter.

Hartriegel-Marmelade (Kornelkirschen)

Diese Vitamin-C-Bombe ist nicht nur gesund, sondern auch noch super lecker!
Zutaten: Ca. 2 kg Kornelkirschen, Zitrone, Gelierzucker

Zubereitung
Lassen Sie zunächst die Kornelkirschen mit etwas Wasser köcheln (ab und zu durchrühren), denn vorher werden Sie große Mühe haben, die Kirschen vom Stein zu lösen. Sind die Kirschen weich, können diese durch ein Sieb passieren und trennen so die Fruchtmasse vom Stein. Die Früchte nun noch einmal abwiegen und mit einem Spritzer Zitrone und der entsprechenden Menge Gelierzucker (der Zuckerpackung zu entnehmen/für gewöhnlich 1 zu 1) aufkochen. Wenn es kocht, die Temperatur verringern und auf kleiner Flamme noch ca. fünf Minuten köcheln lassen. Die heiße Marmelade dann in die vorbereiteten Gläser füllen und fest verschließen.

Pflanzenkunde: „Hartriegel“

Ein toller Schmuck für jeden Garten

Die Gattung der Hartriegel (Cornus) bereichert unsere Gärten mit ihrer eleganten Wuchsform und ihrer auffälligen Blütenpracht, aus denen bunter Fruchtschmuck reift. Zusätzlich bestechen sie durch eine leuchtende Herbstfärbung oder auch wunderschöne bunte Rinde.

Die Kornelkirsche (Cornus mas) gehört zu den heimischen Hartriegel-Arten. Sie wächst als Strauch und sorgt bereits zu Beginn des Frühjahrs für Aufsehen. Dann zeigt sie luftig-leichte, gelbe Blütenwolken. Später reifen daraus längliche rote Früchte. Hier ein kleiner Tipp: Aus diesen Vitamin-C-reichen Früchten können Sie herrliche Marmelade oder auch frischen Saft herstellen (Probieren Sie mal unser Rezept). Im Herbst erfreut die Kornelkirsche das Gärtner-Herz und färbt sich ihr Laub in gelben und roten Farben.

Auffälige Wuchsformen und exotische Eleganz: Große Vielfalt im Hartriegel-Angebot

Noch Eleganter tritt der Pagoden-Hartriegel (Cornus controversa) in Erscheinung. Sein Name ist als Hinweis auf seine Wuchsform zu deuten, denn die Äste wachsen nahezu waagerecht in verschiedenen Etagen. Im Juni tragen sie duftig-zarte, weiße Blütendolden, im Herbst dann dunkelblau glänzende Früchte.

Die eigentlichen Blüten des Blumen-Hartriegel (Cornus kousa und Cornus florida) sind eher unscheinbar. Vier Hochblätter in weiß oder rosa erzeugen dennoch eine Blumenoptik und verhelfen dem baumartig wachsenden Blumen-Hartriegel damit zu einer exotischen Eleganz. Auch wegen der auffälligen roten Früchte, wird das Gehölz gerne gepflanzt. Diese Art ist die einzige, die etwas höhere Ansprüche an den Standort stellt: Halbschattig und mit lockerem, durchlässigen Boden wachsen sie zu eindrucksvollen Büschen heran.

Der Teppich-Hartriegel (Cornus canadensis) wächst bodendeckend und eignet sich zum Bepflanzen von schattigen, humusreichen Flächen. Auch er blüht mit weißen Scheinblüten. Ein Highlight für winterliche Gärten ist die Sorte ‚Sibirica‘, des Weißen Hartriegels, (Cornus alba) mit leuchtend roter Rinde.