Garten-Tipps

Auf eine gute Nachbarschaft

Als Beetnachbarn eignen sich Pflanzen, die das welkende Laub verdecken. Die filigrane Wald-Aster (Aster divaricatus) gehört dazu, aber auch Akelei (Aquilegia) oder das Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera macrophylla). Blattschmuckstauden wie Frauenmantel (Alchemilla) oder Funkien (Hosta) bilden einen schönen Kontrast zum blaugrünen, gefiederten Laub der Herzblume.

Lieblingspflanze: Tränendes Herz

Diesem Charme kann man sich nicht entziehen: Das Tränende Herz bezaubert im Frühjahr mit herzförmigen Blüten und zartgrünem Laub. Passende Beetnachbarn und ein geeigneter Platz im Garten verhelfen ihr zum großen Auftritt.

Elegante Sortenvielfalt

Ihr lateinischer Name weist auf die Schönheit der Pflanze hin: „Dicentra spectabilis“ nennen Botaniker die beliebte Gartenstaude. An einem geeigneten Standort kann das zerbrechlich wirkende Tränende Herz, auch Herzblume genannt, zu stattlichen 80 Zentimeter hohen Stauden heranwachsen. Sorten wie „Alba“ mit reinweißen Blüten oder „Goldheart“ mit gelblichem Laub wirken besonders elegant. Große Exemplare der Pflanze bilden viele Blütentriebe, die sich übrigens auch in der Vase einige Tage halten. Für ein kräftiges Wachstum braucht das Tränende Herz einen humusreichen, gut durchlässigen Boden und einen halbschattigen Standort.

Pflegeleichte Staudenpracht

Nach der Blüte macht das Tränende Herz ihren Platz für andere Blütenschönheiten frei: Das Laub zieht ein, die Wurzeln überdauern bis zum nächsten Frühjahr im Boden. Die Pflege bleibt dementsprechend auf ein Mindestmaß beschränkt: Alle zwei Jahre wird die Pflanze mit reifem Kompost oder organischem Dünger gedüngt. Im Herbst oder Frühjahr kann das welke Laub einfach abgeschnitten werden.

Fit für alle Jahreszeiten

Experten raten dazu, den Rasen dreimal im Jahr mit Rasendünger zu versorgen. Die erste Gabe wird im März/April gegeben, eine Nachdüngung für einen Nahrungsnachschub erfolgt im Juli/August, die dritte Düngung im Herbst, um den Rasen gut durch den Winter zu bringen.

Wird der Rasen über das Jahr dann noch richtig bewässert, haben Sie lange Freude mit einem satten und grünen Garten.

Rasen und Boden aus dem Winterschlaf erwecken

Dem Rasen hat die kalte Jahreszeit ganz schön zu schaffen gemacht: Staunässe, Licht- und Nährstoffmangel und Bodenübersäuerung sind nur einige Gründe, warum Wurzelfilz und Moos die Oberhand gewonnen haben. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Maßnahmen der Rasen wieder in einen grünen Teppich verwandelt werden kann.

Ein Bodenaktivator schafft Abhilfe

Um dem Rasenfilz Herr zu werden, greifen die meisten Menschen im Frühjahr zum Vertikutierer. Der hilft aber nur die Symptome zu beseitigen, eine Neubildung des Filzes wird dadurch nicht verhindert. Besser ist es, den Rasen von Grund auf wiederzubeleben. Dabei hilft das Ausbringen eines Bodenaktivators, der aufgrund seiner organischen Substanz und Anteilen von Gesteinsmehlen dabei hilft, den Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt des Bodens zu verbessern. Durch den Anteil an Kalk im Bodenaktivator wird auch der pH-Wert des Bodens angehoben und stabilisiert, um Bodenübersäuerung und Staunässe entgegenzuwirken.

Den Rasen im Frühling düngen

Nach der Kräftigung des Bodens gilt es, den Mangel an Nährstoffen und Humus aktiv zu beseitigen. Das geht am besten mit einem speziellen Rasendünger, der dafür sorgt, dass die organische Substanz im Boden durch Mikroorganismen aufgeschlossen werden kann. Erst wenn das geschehen ist, stehen Humus und Nährstoffe auch den Pflanzen zur Verfügung. Gleichzeitig zersetzen die Mikroorganismen auch den anfallenden Wurzelfilz, so dass eine gleichmäßige Durchwurzelung des Bodens stattfinden kann – die Voraussetzung für ein gleichmäßiges Rasenwachstum.

Pflanz-Tipps für Tomaten

Ab Mitte März können Sie knackige Snack-Tomaten auf der Fensterbank vorziehen. Dafür werden die Samen mit spezieller Aussaaterde in ein Gefäß mit Wasserabzug gegeben. Das Anzuchtgefäß sollte dann mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt werden, die für genügend Luftfeuchtigkeit sorgt.

Im Mai können die Pflanzen umgesetzt und in Kübeln, Kästen oder Blumenampeln auf dem Balkon angebaut werden. Ganz wichtig: viel Sonne und ausreichend Wasser, um sie ordentlich gedeihen zu lassen!

Gesunde Knabberei: Naschgemüse

Nichts ist schöner, als auf dem Balkon oder im Garten selbst angebautes Gemüse ernten zu können. Bei den neuen Naschsorten können Sie zugreifen und sofort reinbeißen.

Kleine Snack-Lieblinge

Was aus der Gemüseabteilung im Supermarkt bekannt ist, findet jetzt auch den Weg in den Garten: So genanntes Nasch- oder Snackgemüse. Hobbygärtner bekommen Saatgut oder Jungpflanzen nun auch im Gartencenter zu kaufen. Bei diesen Sorten sind die Früchte klein, aber besonders aromatisch. Zum Verzehr müssen sie nicht aufwendig zubereitet werden und sind damit ideal als Snack zwischendurch oder für Picknicks oder Schulpausen.

Leckeres für die Kleinen

Von Tomaten, Paprika, Möhren und Gurken sind schon einige Naschsorten erhältlich. Sie können im Gewächshaus, aber auch in Töpfen und Kübeln auf dem Balkon gezogen werden. Besonders Kinder haben Spaß an dem kleinen und mundgerechten Gemüse.

Gute Laune, gute Luft

In unseren Gartencentern finden Sie übrigens eine eigene Abteilung für lufterfrischende Grünpflanzen. Bei Fragen zum Standort und zur Pflege helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zu unseren Standorten

Pflanzen für gute Raumluft

Dass Zimmerpflanzen die Stimmung heben und eine wohnliche Atmosphäre schaffen, ist bekannt. Einige können aber noch mehr: sie filtern Schadstoffe aus der Luft und wandeln sie in Sauerstoff um.

Auch wenn man beim Pflanzenkauf meist nach dem Äußeren geht – einigen Grünpflanzen überzeugen mit inneren Werten. In der Nähe von Druckern, Rechnern oder anderen Elektrogeräten aufgestellt, sorgen sie für ein frisches Raumklima.

So filtert die Efeutute mit ihren herzförmigen Blättern mit weiß-grüner Marmorierung Schadstoffe wie Benzol oder Formaldehyd aus der Luft. Die Kletterpflanze verträgt übrigens auch etwas dunklere Ecken.

Ähnlich attraktiv gemustertes Laub hat die Dieffenbachie. Sie wächst aufrecht mit kräftigem Stamm und bildet bis zu 40 Zentimeter lange Blätter. Kein Wunder, dass sie unter den luftreinigenden Pflanzen zu den effektivsten gehört.

Elegant wirkt das Einblatt mit glänzendem Laub an langen Stielen und sehr aparten weißen Blütenkolben mit weißem, namensgebendem Hüllblatt.

Einen Hauch von Exotik bringt die Kentia-Palme in Wohnung oder Büro. Ihre langen, filigranen Wedel wecken Urlaubserinnerungen und produzieren überdurchschnittlich viel Sauerstoff.

Vorsicht bei der Pflege

Christrosen werden als sehr giftig für Mensch und Tier eingestuft. Tragen Sie beim Einpflanzen und bei der Pflege immer Handschuhe und fassen Sie sich währenddessen nicht ins Gesicht, um Hautreizungen und Ekzeme zu vermeiden. Für Tiere wie Katzen, Hunde und Pferde kann der Verzehr sogar tödlich enden. Halten Sie neugierige Fellnasen also fern von Christrosen!

Weiß wie Schnee: Christrosen

Wer im Winter Blühendes sucht, kommt an den Christrosen mit ihren porzellanweißen Blütenblättern und gelben Staubgefäßen nicht vorbei. Topfpflanzen können später in den Garten gesetzt werden.

Im Winter sind zwar weniger Insekten unterwegs, dafür finden sie aber auch seltener Blüten. Diese „Marktlücke“ nutzen die Christrosen und öffnen ihre Schalenblüten von Dezember bis Februar. Zu dieser Zeit gibt es die Stauden mit dem dunkelgrünen glänzenden Laub als Topfpflanzen zu kaufen. Der Kontrast aus filigranen Blüten und dunklem Laub macht sie zu wunderbarer Winterdeko für Hauseingang oder Terrasse.

Sind die Stauden verblüht, können Sie die Topfpflanzen in den Garten setzen. An einem halbschattigen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden können die Pflanzen sehr alt werden. Wählen Sie einen Platz der nah am Haus liegt. So können Sie die Blüte aus dem Wohnzimmerfenster genießen – egal, wie kalt es draußen ist. Außerdem ist ein Standort geeignet, an dem wenig gehackt wird, denn für ein langes Leben brauchen die Wurzeln Ruhe.

Unansehnliches Laub wird nach der Blüte zurückgeschnitten. Den Rest des Jahres können Sie die Pflanze getrost sich selbst überlassen – und sich im nächsten Frühjahr wieder über die unverhoffte Blütenfülle freuen.

Tipps zur Primelpflege

Primeln mögen einen nährstoffreichen Untergrund, weshalb sie im Frühling mit Kompost versorgt werden sollten. Außerdem sollten Sie sie oft gießen, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Entfernen Sie regelmäßig die welken Blüten, um neue Blüten leichter nachwachsen zu lassen.

Mit Primeln gegen den Winterblues

Dürften Pflanzenfreunde Oscars verleihen, würde in der Kategorie „Beliebtester Frühlingsbote“ wohl jedes Jahr die Primel gewählt werden. Mit ihr lassen sich Haus und Hauseingang in verschiedensten Stilen dekorieren. Neben „den Klassikern“ in strahlendem Sonnengelb, Pink oder Violett bezaubern neue Sorten mit Farbmarmorierungen oder romantisch gerüschten oder gefüllten Blütenformen.

Kunterbunt bis elegant

So vielfältig wie Blütenfarbe und -form sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Primeln. Die Farbvielfalt verlockt, bunte Arrangements für Haus und Hauseingang zu gestalten. Poppig modern wirken Primeln in farbigen Kunststoffgefäßen, wobei gilt: je kontrastreicher desto besser.
Schwelgen Sie in Farben und dekorieren die Frühblüher je nach Geschmack mit Figuren oder Bändern. Mehrere Exemplare der selben Farbe, zusammengestellt in einer flachen Schale in ähnlichem Farbton, schaffen ein eher elegantes Ambiente.
Schöpfen Sie aus dem Vollen und sparen Sie nicht an der Menge der Pflanzen! Solche Arrangements passen gut zu einem modernschlichten Umfeld. Ländlich-rustikale Stimmung entsteht, indem Sie mehrere Primeln in Körben zusammenstellen und mit Korkenzieherhasel oder Moos dekorieren. Besonders attraktiv sind solche bepflanzten Körbe, wenn Sie dabei Primeln eines Farbtons mit unterschiedlichen Blütenformen kombinieren.

Garten-TV: Dekorativer Winterschutz

Sie möchten Ihre Pflanzen sicher überwintern? In diesem Video zeigen wir Ihnen anhand einer Stammrose, wie Ihre Pflanzen ein dekoratives, schützendes Winterkleid erhalten. Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Zum Video!

Pflanzen vor Frost schützen - Packen Sie Ihre Lieblinge mollig warm ein!

Die ersten Nachtfröste stehen vor der Tür – höchste Zeit, seine Pflanzen mollig warm einzupacken, um sie gut durch den Winter zu bringen. Vor allem Kübel- und Topfpflanzen brauchen jetzt besonderen Schutz, weil sie in ihren Gefäßen einem besonders hohen Frostschaden-Risiko ausgesetzt sind.

Winterharte Pflanzen dekorativ schützen

Der Kreativität des Hobbygärtners sind dabei keine Grenzen gesetzt. Schutz bieten schon einfache Luftpolsterfolien. Wer Wert auf Stil legt, greift zu schönen Matten aus Filz oder Holz. Um winterharte Kübel- und Topfpflanzen optimal zu schützen, sollten sie zunächst an einen geschützten, möglichst schattigen Platz an der Hauswand umgesiedelt werden. Die Wand bietet Schutz vor eisigem Wind und gibt gleichzeitig Wärme ab. Schattig sollte der Standort sein, damit die Pflanzen nicht in ihrer Winterruhe gestört werden. Sonneneinstrahlung würde dazu führen, dass wertvolle Wasserreserven über die Blätter verdunsten und die Pflanzen vertrocknen.

Um die Wurzeln der Winterharten effektiv vor Frost zu schützen, müssen die Pflanztöpfe von allen Seiten gut eingepackt werden. Als Unterlage eignen sich Styroporplatten, Kokosmatten oder zur Not auch alte Bretter. Zusätzliche Wärme bieten wunderschöne Matten aus Filz oder Weidenholz, mit denen die Töpfe umwickelt werden. Wer weniger Wert auf die Optik legt, greift zur preiswerten Luftpolsterfolie. Kleinere Pflanztöpfe finden auch in Holzkisten einen warmen Platz. Für die eine natürliche Isolierung reicht es dann, die Kiste mit Laub oder Stroh auszustopfen.

Winterschutz für Beetpflanzen

Die Triebe der Pflanzen schützt man am besten mit luftdurchlässigen Vlies- oder Jutesäcken. Auch manche Beet-Pflanzen brauchen einen Winterschutz – vor allem, wenn sie erst vor kurzem gepflanzt wurden oder wie Rhododendren und Rosen empfindliche Wurzeln haben. Als Isoliermaterial eignen sich Rindenmulch, Reisigzweige oder spezielle Schutzmatten aus Jutefilz oder Kokosfasern, die um die Sträucher herum auf der Erde verteilt werden.

Für alle nicht winterharte Pflanzen heißt es jetzt: Ab ins Haus! Der Standort für die Winterpause sollte kühl, aber frostfrei und hell sein. Ideal ist ein Kellerraum mit einem großen Lichtschacht, ein Dachboden mit Fenster oder ein ungeheiztes Treppenhaus.