Garten-Tipps

Hartriegel-Marmelade (Kornelkirschen)

Diese Vitamin-C-Bombe ist nicht nur gesund, sondern auch noch super lecker!
Zutaten: Ca. 2 kg Kornelkirschen, Zitrone, Gelierzucker

Zubereitung
Lassen Sie zunächst die Kornelkirschen mit etwas Wasser köcheln (ab und zu durchrühren), denn vorher werden Sie große Mühe haben, die Kirschen vom Stein zu lösen. Sind die Kirschen weich, können diese durch ein Sieb passieren und trennen so die Fruchtmasse vom Stein. Die Früchte nun noch einmal abwiegen und mit einem Spritzer Zitrone und der entsprechenden Menge Gelierzucker (der Zuckerpackung zu entnehmen/für gewöhnlich 1 zu 1) aufkochen. Wenn es kocht, die Temperatur verringern und auf kleiner Flamme noch ca. fünf Minuten köcheln lassen. Die heiße Marmelade dann in die vorbereiteten Gläser füllen und fest verschließen.

Pflanzenkunde: „Hartriegel“

Ein toller Schmuck für jeden Garten

Die Gattung der Hartriegel (Cornus) bereichert unsere Gärten mit ihrer eleganten Wuchsform und ihrer auffälligen Blütenpracht, aus denen bunter Fruchtschmuck reift. Zusätzlich bestechen sie durch eine leuchtende Herbstfärbung oder auch wunderschöne bunte Rinde.

Die Kornelkirsche (Cornus mas) gehört zu den heimischen Hartriegel-Arten. Sie wächst als Strauch und sorgt bereits zu Beginn des Frühjahrs für Aufsehen. Dann zeigt sie luftig-leichte, gelbe Blütenwolken. Später reifen daraus längliche rote Früchte. Hier ein kleiner Tipp: Aus diesen Vitamin-C-reichen Früchten können Sie herrliche Marmelade oder auch frischen Saft herstellen (Probieren Sie mal unser Rezept). Im Herbst erfreut die Kornelkirsche das Gärtner-Herz und färbt sich ihr Laub in gelben und roten Farben.

Auffälige Wuchsformen und exotische Eleganz: Große Vielfalt im Hartriegel-Angebot

Noch Eleganter tritt der Pagoden-Hartriegel (Cornus controversa) in Erscheinung. Sein Name ist als Hinweis auf seine Wuchsform zu deuten, denn die Äste wachsen nahezu waagerecht in verschiedenen Etagen. Im Juni tragen sie duftig-zarte, weiße Blütendolden, im Herbst dann dunkelblau glänzende Früchte.

Die eigentlichen Blüten des Blumen-Hartriegel (Cornus kousa und Cornus florida) sind eher unscheinbar. Vier Hochblätter in weiß oder rosa erzeugen dennoch eine Blumenoptik und verhelfen dem baumartig wachsenden Blumen-Hartriegel damit zu einer exotischen Eleganz. Auch wegen der auffälligen roten Früchte, wird das Gehölz gerne gepflanzt. Diese Art ist die einzige, die etwas höhere Ansprüche an den Standort stellt: Halbschattig und mit lockerem, durchlässigen Boden wachsen sie zu eindrucksvollen Büschen heran.

Der Teppich-Hartriegel (Cornus canadensis) wächst bodendeckend und eignet sich zum Bepflanzen von schattigen, humusreichen Flächen. Auch er blüht mit weißen Scheinblüten. Ein Highlight für winterliche Gärten ist die Sorte ‚Sibirica‘, des Weißen Hartriegels, (Cornus alba) mit leuchtend roter Rinde.

Stauden pflanzen

Zwischen März und Mitte Mai ist es wieder an der Zeit, Stauden anzupflanzen. Suchen Sie dazu einen geeigneten Pflanzplatz, lockern Sie den Boden und entfernen ggf. Wurzelunkraut. Vor dem Einpflanzen sollten die Stauden gut gewässert werden (z.B. durch ein Wasserbad). Bereiten Sie den Boden weiter vor, indem Sie reifen Kompost und Hornspäne darauf verteilen. Heben Sie nun die Pflanzlöcher aus, setzen Sie die Pflanzen ein und drücken Sie sie an. Nun sollten die Stauden noch einmal gründlich gegossen werden.

Jetzt ist Staudenzeit!

Entdecken Sie unsere überwältigende Vielfalt von Stauden: Von Küchenkräutern über filigrane Blütenpflanzen bis hin zu eindrucksvollen Solitärstauden gibt es sie in allen Größen, Formen und Farben. Kein Wunder, dass es im Gartencenter allein unter den winterharten Stauden mehr als 700 Sorten zu kaufen gibt. Und der Kauf lohnt sich, denn Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die bei geringem Pflegeaufwand jahrelang Freude machen.

Große Vielfalt für lange Freude

Damit sich der Hobbygärtner im Dschungel der Stauden zurechtfindet, sind die Pflanzen im Gartencenter üblicherweise nach ihren Lebensbereichen und Standorten sortiert. So lassen sich für schattige, sonnige oder steinige Plätze schnell die passenden Exemplare zusammenstellen.

Unser Brockmeyer-Staudensortiment umfasst blühfreudige und robuste Pflanzen und wurde in Zusammenarbeit mit einem regionalen Staudengärtner zusammengestellt. Neben der oben erwähnten standortgerechten Zuordnung sind unsere Stauden auch nach ihrer Verwendungsform und ihren Eigenschaften sortiert. So findet man z.B. Schnitt- und Bauerngartenstauden oder einen Sortimentsbereich mit dem Titel „Wo Schnecken nicht dran gehen“.

Ein Experte für Anpassungsfähigkeit ist die Segge, dessen dreireihig angeordneten Blätter eine unglaubliche Palette an Grüntönen bietet. Neben Gelbgrün, sattem Dunkelgrün und Blau- und Graugrün gibt es die kleinen Kunstwerke auch in rötlichen Varianten. Wie alle immergrünen Stauden mögen sie keine intensive Sommersonne und bevorzugen einen schattigen Standort.

Gartensaison mit Ihrem Frühbeet einläuten

Starten Sie in die Erntezeit und bauen Sie sich Ihr eigenes Frühbeet! Mit der Alternative zum Gewächshaus können Sie schon im Februar mit der Aussaat beginnen und später frisches Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Gurken anzüchten.

Zur Erntezeit

Erste Vorbereitungen für Ihr Gartenjahr 2017

Kaum zeigen sich die ersten Knospen und Blüten, juckt es Gartenbesitzer im grünen Daumen. Was Sie jetzt schon tun können, um erfolgreich ins neue Gartenjahr zu starten, verraten wir Ihnen hier.

1. Veränderungen planen: Wo möchten Sie Beete umgestalten oder neu angelegen? Welche Gehölze brauchen einen Schnitt? Bei welchen Vorhaben benötigen Sie professionelle Unterstützung und was können Sie alleine tätigen? Bei diesen Überlegungen hilft ein Gartentagebuch, in dem Sie während der Saison Beobachtungen und Ideen notieren können. Wichtig ist, dass alles Platz findet, was Ihnen das Jahr über aufschreibenswert erscheint.

2. Den Gemüsegarten planen: Welche Gemüsearten und welche Kräuter wollen Sie ernten? Welche neuen Sorten ausprobieren? So lange die Böden noch kalt und feucht sind, bleibt genug Zeit für einen Anbauplan. Vergessen Sie nicht, auch Gründüngung einzuplanen und rechtzeitig das Saatgut zu besorgen.

An das passende Gartenzubehör denken

3. Geräte und Zubehör besorgen: Um bei gutem Gartenwetter direkt mit der Arbeit beginnen zu können, sollten Sie vorab daran denken, Tüten mit Saatgut, Aussaatschalen und Gartenwerkzeuge zusammenzusuchen und fehlendes Zubehör zu ergänzen.

4. Die Beete startklar machen: Reifer Kompost kann jetzt als dünne Schicht auf den Beeten verteilt werden. Stellen mit verdichtetem Boden können mit der Grabegabel gelockert werden. Der lockernde Effekt wird zusätzlich durch Wasser, welches nun leichter eindringen kann, verstärkt und sprengt so gefrorene Schollen.

5. Erste Aussaaten: Chili und Paprika werden als erstes ausgesät. Bei einigen Sorten ist dies schon im Februar möglich.

Tipps zur Primelpflege

Primeln mögen einen nährstoffreichen Untergrund, weshalb sie im Frühling mit Kompost versorgt werden sollten. Außerdem sollten Sie sie oft gießen, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Entfernen Sie regelmäßig die welken Blüten, um neue Blüten leichter nachwachsen zu lassen.

Sorgen Sie für Frühlingsstimmung mit Primeln

Dürften Pflanzenfreunde Oscars verleihen, würde in der Kategorie „Beliebtester Frühlingsbote“ wohl jedes Jahr die Primel gewählt werden. Mit ihr lassen sich Haus und Hauseingang in verschiedensten Stilen dekorieren. Neben „den Klassikern“ in strahlenden Sonnengelb, Pink oder Violett bezaubern neue Sorten mit Farbmarmorierungen oder romantisch gerüschten oder gefüllten Blütenformen.

Kunterbunt bis elegant

So vielfältig wie Blütenfarbe und -form sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Primeln. Die Farbvielfalt verlockt, bunte Arrangements für Haus und Hauseingang zu gestalten. Poppig modern wirken Primeln in farbigen Kunststoffgefäßen, wobei gilt: je kontrastreicher desto besser.
Schwelgen Sie in Farben und dekorieren die Frühblüher je nach Geschmack mit Figuren oder Bändern. Mehrere Exemplare der selben Farbe, zusammengestellt in einer flachen Schale in ähnlichem Farbton, schaffen ein eher elegantes Ambiente.
Schöpfen Sie aus dem Vollen und sparen Sie nicht an der Menge der Pflanzen! Solche Arrangements passen gut zu einem modernschlichten Umfeld. Ländlich-rustikale Stimmung entsteht, indem Sie mehrere Primeln in Körben zusammenstellen und mit Korkenzieherhasel oder Moos dekorieren. Besonders attraktiv sind solche bepflanzten Körbe, wenn Sie dabei Primeln eines Farbtons mit unterschiedlichen Blütenformen kombinieren.

Rezeptideen für den Kräutergarten

Sie wissen nicht, wohin mit Ihren ganzen Kräutern? Wie wäre es mit selbstgemachtem Pesto oder einer leckeren Kräuterpaste? Rezeptvorschläge finden Sie in unserem Kräutergarten!

Zum Kräutergarten

Kräuter von der Fensterbank

Sie duften herrlich, geben Gerichten eine raffinierte Note und sind gesund: frische Kräuter. Viele Hobbyköche entdecken das jetzt wieder, denn ein Kräuterbeet lässt sich auch auf kleinstem Raum gestalten – sogar in der Küche auf der Fensterbank.

Machen Sie Ihre Küche zum Kräuterbeet

Mit einem Pflanzkasten können Sie sich auch bestens mit frischen Kräutern versorgen, wenn die Temperaturen im Garten das Pflanzen noch nicht zulassen, denn fast alle Arten eignen sich auch für den Anbau in der Küche. Das gilt für bekannte Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill, Basilikum oder Thymian ebenso wie für exotischere Arten wie den Schnittknoblauch.

Alles, was Sie brauchen ist eine helle Fensterbank und Feuchtigkeit. Unverzichtbar bei allen Kräutern ist daher ein ausreichendes Gießen, da die Erde nie über längere Zeit austrocknen sollte. Um Staunässe zu vermeiden, sollten Sie bereits beim Pflanzen eine Schicht aus Sand und Kieselsteinen sowie eine spezielle Kräutererde unten in den Pflanzkübel oder in den Topf geben. Die Kräutererde speichert das Wasser besser als eine normale Blumenerde. Da nicht alle Kräuter gleich viel Wasser benötigen, sollten Sie die Pflanzen in Gruppen zusammen pflanzen.

Als Grundregel gilt: Mediterrane Kräuter, die an Trockenheit gewöhnt sind, sollten vorsichtig gegossen werden; heimische Küchenkräuter, die an Feuchtigkeit gewöhnt sind, vertragen mehr Wasser. Düngen sollten Sie nur in Maßen, da überreichlich genährte Kräuter wenig Aroma entwickeln.

Geerntete Kräuter frisch halten

Ernten Sie die Kräuter frisch, denn dann enthalten sie die meisten Vitamine und Mineralstoffe. Salbei, Thymian, Oregano und Rosmarin eignen sich hervorragen zum Trocknen und behalten auch eingefroren ihr Aroma, die Inhaltsstoffe und ihre Farbe bei. Sie können die gewaschenen und trocken getupften Kräuter ganz oder gehackt einfrieren – dann bieten sie das ganze Jahr über ein Geschmackserlebnis, das fast so gut wie frisch ist.

Zimmerpflanzen

Sie sind auf der Suche nach neuen Freunden für die Fensterbank? Wir haben eine große Auswahl an Zimmerpflanzen und Tipps zur Pflege, zum Düngen oder zum Umtopfen. Fragen Sie einfach einen unserer Mitarbeiter.

Zimmerpflanzen

Pflanzenkauf bei Frost – wieso Sie Ihre Pflanzen selbst bei kurzen Wegen schützen sollten

An grauen Tagen und bei eisigen Temperaturen ist die Sehnsucht nach fröhlichen Farben groß. Machen Sie sich, Freunden oder Verwandten eine kleine Freude im Winter: Eine beliebte Möglichkeit, wieder etwas Buntes ins Wohnzimmer zu bringen, sind blühende Zimmerpflanzen.
Damit die Pflanzen an kalten Tagen wohlbehalten an ihrem neuen Standort ankommen, haben wir ein paar nützliche Tipps für Sie.

„Gut verpackt“ ist das Stichwort für optimalen Schutz

Da die Gewächse, die uns als Zimmerpflanzen bekannt sind, meist aus Regionen mit warmem Klima stammen, sind sie naturgemäß empfindlich gegenüber Kälte. Temperaturen unter +10°C können bereits Schäden an Blättern, Blüten und Stielen verursachen. Selbst, wenn der Weg zum Auto nur kurz ist, sollten Sie Ihre Pflanzen schützen. Wickeln Sie sie dazu einfach in mindestens zwei Lagen Pack- oder Zeitungspapier. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, den Pflanzenkauf immer zum Ende einzuplanen, wenn Sie eine längere Einkaufstour vor sich haben. Denn wenn die Pflanzen für mehrere Stunden bei Kälte im Auto stehen, schützt sie selbst das Einwickeln in Papier nicht vor Schäden.