Garten-Tipps

In Ferienlaune kommen

Und das Beste am Urlaubsziel Garten: Auch nach den Ferien bleibt das Freiluftzimmer die Oase, die Sie daraus gemacht haben. Hängen Sie fröhlich bunte Wimpelketten, Windspiele oder Girlanden auf und verteilen Sie Fackeln oder Windlichter im Garten. So kommen Sie auch am freien Nachmittag oder abends in Ferienlaune.

Hurra, Ferien! So wird der Garten zum Urlaubsparadies

Ohne Stau ins Urlaubsparadies? Kein Problem! Denn eines der schönsten Ferienziele liegt direkt vor der Haustür: Der Garten. Mit ein paar kleinen Tricks, können Sie dort dem Alltag entfliehen.

Ihr Garten als Urlaubsparadies

Sonnenbaden, Schwimmen gehen, Lesen, in die Sterne gucken oder mit Freunden feiern – in den Sommerferien kann jeder so aktiv, entspannt oder romantisch sein, wie er es möchte. Ideen, den Garten zum Urlaubsparadies zu machen gibt es viele.

Sonnenanbeter? Oder doch Abenteuerlustig?

Sonnenanbeter schnappen sich Sonnencreme, ein kühles Getränk, Lesestoff oder Musik, einen bequemen Liegestuhl oder eine Hängematte, Sonnenschirm und einen Beistelltisch und machen den Lieblingsplatz im Garten zum Wellnessbereich.

Abenteuerlustige legen mit Outdoorteppich und Matratze ein Nachtlager an. Ein Pavillon sorgt für Festivalstimmung. Wenn es abends kühler wird, sorgt ein Lagerfeuer in Feuerkorb oder -schale für Wärme und Urlaubsfeeling.

Etwas Abkühlung gefälligst?

Auch Wasser bringt echte Ferienstimmung. Wer keinen Platz für einen Gartenpool hat, holt mit einem Planschbecken das kühle Nass in den Garten. Darin können Sie zwar keine Bahnen ziehen, aber Kinder lieben es und auch Erwachsene finden hier Erfrischung.

Nützlinge für den Garten

Wer biologisch gärtnern möchte und seine Pflanzen mit natürlichen Mitteln schützen will, kann zu Nützlingen greifen. Diese Gegenspieler der Schädlinge können Sie sich per Post zuschicken lassen. Im Gartencenter erhalten Sie entsprechende Gutscheine. In der Zusendung ist neben den Nützlingen auch eine ausführliche Beschreibung der Anwendung enthalten.

Gesund bleiben: Pflanzenschutz im Hausgarten

Blattläuse auf den Rosensträuchern, rostrote Flecken auf Geranien- Blättern, runde Fraßstellen an Rhododendronblättern oder ein weißer, pulvriger Belag auf Gurken- oder Tomatenpflanzen – Schädlinge und Pilzkrankheiten können die Freude an Garten und Balkon gewaltig trüben. Schützen Sie Ihre Pflanzen daher. Wir verraten, wie.

Kräftig vs. schwach

Ganz allgemein gilt: Eine kräftige Pflanze wird weniger oft von Schädlinge und Krankheiten befallen als eine schwache. Der beste Pflanzenschutz ist also der vorbeugende, bei dem Sie die Pflanzen passend zu den Boden- und Lichtverhältnissen Ihres Gartens auswählen und sie artgerecht düngen und pflegen. Und je größer die Pflanzenvielfalt im Garten ist, desto mehr Insekten sind dort anzutreffen. In abwechlungsreich bepflanzten Gärten ist es wahrscheinlicher, dass der passende Gegenspieler zum Schädling nicht weit entfernt ist.

SOS-Tipps

Aber auch bei der besten Pflege kann es zu einem so starken Befall kommen, dass die Pflanze Hilfe braucht. Dann hilft der Gang ins Garten- center, wo man Sie ausführlich berät und Ihnen entsprechende Produkte empfiehlt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Pflanzenschutzmitteln ist wichtig. Die Verpackungen geben detaillierte Hinweise zur Anwendung. Sonst können Nachbarpflanzen oder Tiere, die im Garten leben, Schäden davontragen. Oft gibt es biologische Produkte, die nützlingsscho- nend sind.

Was Sie zum Ausbringen der Pflanzenschutzmittel benötigen? Viele Produkte werden als Spray mit entsprechender Verpackung angeboten. Andere müssen mit Wasser gemischt werden. Dann brauchen Sie zusätzlich eine Gießkanne oder einen Drucksprüher. Hilfreich ist außerdem eine Gartenschere zum Entfernen befallener Pflanzenteile.

Aufgepasst!

Da es im Juli und August noch recht heiß und trocken werden kann, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Aussaaten und die Jungpflanzen möglichst schnell ein gutes Wurzelsystem ausbilden. Um nicht ständig gießen zu müssen hilft eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder anderen Pflanzenmaterialien. Sie hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.

 

Zweite Ernte: Jetzt Lücken im Gemüsebeet schließen

Im Nutzgarten haben die frühen Gemüsesorten ihren Platz im Beet geräumt. Wer die leeren Reihen jetzt neu bestückt, kann bis in den Winter hinein ernten.

Jungpflanzen

Schnitt-, Kopf- und Wintersalate, Radieschen, Möhren, Buschbohnen, Rote Bete und Spinat – die Liste, an Gemüsearten, die jetzt gesät und im Herbst geerntet werden kann ist lang. Als Jungpflanzen können Fenchel, Winterporree und alle Kohlarten wie Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl oder Kohlrabi im Juli ins Beet gesetzt werden.

Salate können auch noch im Juli in die Beete gesetzt werden. Pflanzen Sie am besten in mehrere Sätzen, dann sind nicht alle Köpfe gleichzeitig erntereif.

Die richtige Fruchtfolge

Damit auch die zweite Ernte reichlich ausfällt, ist es ratsam, die Fruchtolge zu beachten. Wo Starkzehrer, also Arten mit hohem Nährstoffbedarf standen, werden nun Mittel- oder Schwachzehrer gepflanzt. Sinnvoll ist es außerdem, die Nachfolgekultur aus einer anderen Pflanzenfamilie zu wählen. Dann können sich Schädlinge und Krankheiten nicht zu stark vermehren. Abgeerntete Kartoffelbeete sind ideal für Aussaaten, da hier der Boden durch die Pflanzen und das Ernten gelockert ist.

Automatische Regner

Automatische Regner sparen Zeit, da sie einmal aufgestellt, das Wässern von selbst übernehmen. Je nach Modell bewässern sie runde oder rechteckige Flächen. Sie eignen sich vor allem für Bereiche mit einheitlichem Wasserbedarf, wie Rasenflächen. Meist lassen sich Breite und Schwenkwinkel einstellen. Beim Aufstellen sollten Windrichtung und -stärke beachtet werden.

Regner, Schlauch & Kanne: Was passt zu mir und meinem Garten?

Die einen lieben es, die anderen empfinden es als lästige Pflicht: das Gießen von Pflanzen in Beeten, Balkonkästen und Kübeln. Wir verraten, wie Sie sich die Arbeit erleichtern können.

Ein Muss für jeden Garten: Die Gießkanne

Für sparsame Gärtner und Balkonbesitzer ist die Gießkanne der Garten- helfer der Wahl. Sie ist günstig in der Anschaffung, verursacht keine Folge- kosten und braucht wenig Platz und keine Pflege. Mit ihr kann man Kästen und Kübel gut erreichen und den Wurzelballen einzelner Pflanzen gezielt gießen. Mit dem Brausekopf werden Aussaaten schonend gewässert. Wer Regenwasser sammelt und zum Gießen verwendet spart zusätzlich Geld. Gießkannen-Modelle gibt es von edel bis poppig – in fröhlichen Farben und verschiedenen Formen und Materialien.

Für Hobbygärtner

Besitzern größerer Gärten und Hobbygärtnern, die flexibel arbeiten möchten erleichtert ein Schlauch das Gießen. Sein Vorteil: mit etwas Zubehör lässt er sich an fast jede Gartensituation anpassen. Ein Spritzkopf ermöglicht das stufenlose regulieren des Wasserstrahls. So wird der Schlauch zum kräftigen Gießer oder sanften Regner. Mit langstieligen Brausen ist das Erreichen der hinteren Beetbereiche problemlos möglich. Praktisch sind Schlauchführungen, die verhindern, dass der Schlauch beim Ziehen ins Beet rutscht und Pflanzen abknickt.

Sommerfarben gekonnt in Szene setzen

Um Sommerfarben an Rankhilfen oder Sichtschutzelemente zu zaubern eignet sich die Schwarzäugigen Susanne (Thunbergia alata). Ihre Triebe winden sich selbstständig um Schnüre oder Stangen. Die Blüten leuchten in sonnigem Gelb bis Orange.

Ganz in Gelb: Balkonblüher in Sonnenfarben

„Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.“ Wer sich nicht auf Bauernregeln verlassen möchte, gestaltet den Balkon in Sonnenfarben und genießt so garantiert eine schöne Sommerzeit.

Wahre Sonnenkinder

Gelb ist die Farbe der Sonne, der Wärme und Fröhlichkeit und fast alle gelb blühenden Balkonpflanzen sind wahre Sonnenkinder. Für den Balkon- kasten ist das flach wachsende Husarenknöpfchen (Sanvitalia procumbens) wie gemacht. Es hat dunkelgrünes Laub und Blüten, die wie Miniaturausgaben der Sonnenblume aussehen. Auch der Zweizahn (Bidens ferulifolia) macht dank seinen langen, hängend wachsenden Trieben im Kasten eine gute Figur. Aufrechte Blütentriebe bildet das Löwenmäulchen, dessen auffällige Blütenform ihm dem Namen gab. Wer seine Balkonpflan- zen nicht regelmäßig gießen kann oder will, setzt auf Blumen, die Trocken- heit vertragen. Mittagsgold (Gazania) und Kapkörbchen (Osteospermum) blühen sogar intensiver, wenn sie weniger Wasser bekommen.

Strauchmargeriten und Wandelröschen

Zum Bepflanzen größerer Kübel eignen sich Strauchmargeriten (Argy- ranthemum frutescens) und Wandelröschen (Lantana) mit Blütenständen, die einen Farbverlauf von hellem Gelb zu dunklem Orange zeigen. Beide Balkonblüher werden in buschiger Form oder als Hochstämmchen ange- boten.

Der passende Beetpartner

Neben ihrem robusten Wesen begeistert die Taglilie auch mit immensen Vielfalt an Blütenfarben und -formen. Das Spektrum reicht von reinem Weiß über Gelb, Orange, Rot bis zu Violett – auch mehrfarbige Sorten gibt es. Wer unterschiedliche Sorten mischt, kann von Mai bis September in den Genuss der schmuckvollen Blüten kommen.

Gute Beetpartner zu Hemerocallis, sind Stauden, die Kontraste zum hellgrünen, an Gras erin- nernden Taglilien-Laub setzen. Dazu gehören Storchschnabel, Frauenman- tel oder Herbst-Anemonen.

Staude des Jahres: Taglilie

Wenige Gartenstauden blühen so fleißig und sind so pflegeleicht wie die Taglilie. Der berühmte Staudenzüchter Karl Foerster bezeichnete sie „die Blume des intelligenten Faulen“; 2018 wurde sie zur Staude des Jahres ernannt.

Der Blütenzauber

Die einzelnen Blüten öffnen sich tatsächlich nur einen Tag und verhalfen der Staude so zu ihrem deutschen Namen. Da an jedem Blütenstiel aber mehrere Knospen sitzen und eine Pflanze viele von ihnen ausbildet, gehört die Staude zu den zuverlässigsten Blühpflanzen für den Garten.

Clever pflegen

Im Beet genügt der robusten Gartenpflanze eine kräftige Düngergabe im Frühjahr. Ältere Exemplare teilt man im Herbst. Die so verjüngten Pflanzen blühen in den folgenden Jahren wieder kräftiger. Im Kübel wachsen und blühen Hemerocallis, wie Taglilien botanisch heißen, zuverlässig, wenn man sie regelmäßig gießt und dem Kübel einen Winterschutz gönnt. Einige Taglilien-Sorten gedeihen an halbschattigen Standorten. Für die meisten gilt jedoch: Je sonniger, desto länger und üppiger die Blüte.

 

Auf eine gute Nachbarschaft

Als Beetnachbarn eignen sich Pflanzen, die das welkende Laub verdecken. Die filigrane Wald-Aster (Aster divaricatus) gehört dazu, aber auch Akelei (Aquilegia) oder das Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera macrophylla). Blattschmuckstauden wie Frauenmantel (Alchemilla) oder Funkien (Hosta) bilden einen schönen Kontrast zum blaugrünen, gefiederten Laub der Herzblume.

Lieblingspflanze: Tränendes Herz

Diesem Charme kann man sich nicht entziehen: Das Tränende Herz bezaubert im Frühjahr mit herzförmigen Blüten und zartgrünem Laub. Passende Beetnachbarn und ein geeigneter Platz im Garten verhelfen ihr zum großen Auftritt.

Elegante Sortenvielfalt

Ihr lateinischer Name weist auf die Schönheit der Pflanze hin: „Dicentra spectabilis“ nennen Botaniker die beliebte Gartenstaude. An einem geeigneten Standort kann das zerbrechlich wirkende Tränende Herz, auch Herzblume genannt, zu stattlichen 80 Zentimeter hohen Stauden heranwachsen. Sorten wie „Alba“ mit reinweißen Blüten oder „Goldheart“ mit gelblichem Laub wirken besonders elegant. Große Exemplare der Pflanze bilden viele Blütentriebe, die sich übrigens auch in der Vase einige Tage halten. Für ein kräftiges Wachstum braucht das Tränende Herz einen humusreichen, gut durchlässigen Boden und einen halbschattigen Standort.

Pflegeleichte Staudenpracht

Nach der Blüte macht das Tränende Herz ihren Platz für andere Blütenschönheiten frei: Das Laub zieht ein, die Wurzeln überdauern bis zum nächsten Frühjahr im Boden. Die Pflege bleibt dementsprechend auf ein Mindestmaß beschränkt: Alle zwei Jahre wird die Pflanze mit reifem Kompost oder organischem Dünger gedüngt. Im Herbst oder Frühjahr kann das welke Laub einfach abgeschnitten werden.

Fit für alle Jahreszeiten

Experten raten dazu, den Rasen dreimal im Jahr mit Rasendünger zu versorgen. Die erste Gabe wird im März/April gegeben, eine Nachdüngung für einen Nahrungsnachschub erfolgt im Juli/August, die dritte Düngung im Herbst, um den Rasen gut durch den Winter zu bringen.

Wird der Rasen über das Jahr dann noch richtig bewässert, haben Sie lange Freude mit einem satten und grünen Garten.

Rasen und Boden aus dem Winterschlaf erwecken

Dem Rasen hat die kalte Jahreszeit ganz schön zu schaffen gemacht: Staunässe, Licht- und Nährstoffmangel und Bodenübersäuerung sind nur einige Gründe, warum Wurzelfilz und Moos die Oberhand gewonnen haben. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Maßnahmen der Rasen wieder in einen grünen Teppich verwandelt werden kann.

Ein Bodenaktivator schafft Abhilfe

Um dem Rasenfilz Herr zu werden, greifen die meisten Menschen im Frühjahr zum Vertikutierer. Der hilft aber nur die Symptome zu beseitigen, eine Neubildung des Filzes wird dadurch nicht verhindert. Besser ist es, den Rasen von Grund auf wiederzubeleben. Dabei hilft das Ausbringen eines Bodenaktivators, der aufgrund seiner organischen Substanz und Anteilen von Gesteinsmehlen dabei hilft, den Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt des Bodens zu verbessern. Durch den Anteil an Kalk im Bodenaktivator wird auch der pH-Wert des Bodens angehoben und stabilisiert, um Bodenübersäuerung und Staunässe entgegenzuwirken.

Den Rasen im Frühling düngen

Nach der Kräftigung des Bodens gilt es, den Mangel an Nährstoffen und Humus aktiv zu beseitigen. Das geht am besten mit einem speziellen Rasendünger, der dafür sorgt, dass die organische Substanz im Boden durch Mikroorganismen aufgeschlossen werden kann. Erst wenn das geschehen ist, stehen Humus und Nährstoffe auch den Pflanzen zur Verfügung. Gleichzeitig zersetzen die Mikroorganismen auch den anfallenden Wurzelfilz, so dass eine gleichmäßige Durchwurzelung des Bodens stattfinden kann – die Voraussetzung für ein gleichmäßiges Rasenwachstum.

Pflanz-Tipps für Tomaten

Ab Mitte März können Sie knackige Snack-Tomaten auf der Fensterbank vorziehen. Dafür werden die Samen mit spezieller Aussaaterde in ein Gefäß mit Wasserabzug gegeben. Das Anzuchtgefäß sollte dann mit einer durchsichtigen Folie abgedeckt werden, die für genügend Luftfeuchtigkeit sorgt.

Im Mai können die Pflanzen umgesetzt und in Kübeln, Kästen oder Blumenampeln auf dem Balkon angebaut werden. Ganz wichtig: viel Sonne und ausreichend Wasser, um sie ordentlich gedeihen zu lassen!

Gesunde Knabberei: Naschgemüse

Nichts ist schöner, als auf dem Balkon oder im Garten selbst angebautes Gemüse ernten zu können. Bei den neuen Naschsorten können Sie zugreifen und sofort reinbeißen.

Kleine Snack-Lieblinge

Was aus der Gemüseabteilung im Supermarkt bekannt ist, findet jetzt auch den Weg in den Garten: So genanntes Nasch- oder Snackgemüse. Hobbygärtner bekommen Saatgut oder Jungpflanzen nun auch im Gartencenter zu kaufen. Bei diesen Sorten sind die Früchte klein, aber besonders aromatisch. Zum Verzehr müssen sie nicht aufwendig zubereitet werden und sind damit ideal als Snack zwischendurch oder für Picknicks oder Schulpausen.

Leckeres für die Kleinen

Von Tomaten, Paprika, Möhren und Gurken sind schon einige Naschsorten erhältlich. Sie können im Gewächshaus, aber auch in Töpfen und Kübeln auf dem Balkon gezogen werden. Besonders Kinder haben Spaß an dem kleinen und mundgerechten Gemüse.

Gute Laune, gute Luft

In unseren Gartencentern finden Sie übrigens eine eigene Abteilung für lufterfrischende Grünpflanzen. Bei Fragen zum Standort und zur Pflege helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zu unseren Standorten

Pflanzen für gute Raumluft

Dass Zimmerpflanzen die Stimmung heben und eine wohnliche Atmosphäre schaffen, ist bekannt. Einige können aber noch mehr: sie filtern Schadstoffe aus der Luft und wandeln sie in Sauerstoff um.

Auch wenn man beim Pflanzenkauf meist nach dem Äußeren geht – einigen Grünpflanzen überzeugen mit inneren Werten. In der Nähe von Druckern, Rechnern oder anderen Elektrogeräten aufgestellt, sorgen sie für ein frisches Raumklima.

So filtert die Efeutute mit ihren herzförmigen Blättern mit weiß-grüner Marmorierung Schadstoffe wie Benzol oder Formaldehyd aus der Luft. Die Kletterpflanze verträgt übrigens auch etwas dunklere Ecken.

Ähnlich attraktiv gemustertes Laub hat die Dieffenbachie. Sie wächst aufrecht mit kräftigem Stamm und bildet bis zu 40 Zentimeter lange Blätter. Kein Wunder, dass sie unter den luftreinigenden Pflanzen zu den effektivsten gehört.

Elegant wirkt das Einblatt mit glänzendem Laub an langen Stielen und sehr aparten weißen Blütenkolben mit weißem, namensgebendem Hüllblatt.

Einen Hauch von Exotik bringt die Kentia-Palme in Wohnung oder Büro. Ihre langen, filigranen Wedel wecken Urlaubserinnerungen und produzieren überdurchschnittlich viel Sauerstoff.

Vorsicht bei der Pflege

Christrosen werden als sehr giftig für Mensch und Tier eingestuft. Tragen Sie beim Einpflanzen und bei der Pflege immer Handschuhe und fassen Sie sich währenddessen nicht ins Gesicht, um Hautreizungen und Ekzeme zu vermeiden. Für Tiere wie Katzen, Hunde und Pferde kann der Verzehr sogar tödlich enden. Halten Sie neugierige Fellnasen also fern von Christrosen!

Weiß wie Schnee: Christrosen

Wer im Winter Blühendes sucht, kommt an den Christrosen mit ihren porzellanweißen Blütenblättern und gelben Staubgefäßen nicht vorbei. Topfpflanzen können später in den Garten gesetzt werden.

Im Winter sind zwar weniger Insekten unterwegs, dafür finden sie aber auch seltener Blüten. Diese „Marktlücke“ nutzen die Christrosen und öffnen ihre Schalenblüten von Dezember bis Februar. Zu dieser Zeit gibt es die Stauden mit dem dunkelgrünen glänzenden Laub als Topfpflanzen zu kaufen. Der Kontrast aus filigranen Blüten und dunklem Laub macht sie zu wunderbarer Winterdeko für Hauseingang oder Terrasse.

Sind die Stauden verblüht, können Sie die Topfpflanzen in den Garten setzen. An einem halbschattigen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden können die Pflanzen sehr alt werden. Wählen Sie einen Platz der nah am Haus liegt. So können Sie die Blüte aus dem Wohnzimmerfenster genießen – egal, wie kalt es draußen ist. Außerdem ist ein Standort geeignet, an dem wenig gehackt wird, denn für ein langes Leben brauchen die Wurzeln Ruhe.

Unansehnliches Laub wird nach der Blüte zurückgeschnitten. Den Rest des Jahres können Sie die Pflanze getrost sich selbst überlassen – und sich im nächsten Frühjahr wieder über die unverhoffte Blütenfülle freuen.

Tipps zur Primelpflege

Primeln mögen einen nährstoffreichen Untergrund, weshalb sie im Frühling mit Kompost versorgt werden sollten. Außerdem sollten Sie sie oft gießen, Staunässe ist jedoch zu vermeiden. Entfernen Sie regelmäßig die welken Blüten, um neue Blüten leichter nachwachsen zu lassen.

Mit Primeln gegen den Winterblues

Dürften Pflanzenfreunde Oscars verleihen, würde in der Kategorie „Beliebtester Frühlingsbote“ wohl jedes Jahr die Primel gewählt werden. Mit ihr lassen sich Haus und Hauseingang in verschiedensten Stilen dekorieren. Neben „den Klassikern“ in strahlendem Sonnengelb, Pink oder Violett bezaubern neue Sorten mit Farbmarmorierungen oder romantisch gerüschten oder gefüllten Blütenformen.

Kunterbunt bis elegant

So vielfältig wie Blütenfarbe und -form sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Primeln. Die Farbvielfalt verlockt, bunte Arrangements für Haus und Hauseingang zu gestalten. Poppig modern wirken Primeln in farbigen Kunststoffgefäßen, wobei gilt: je kontrastreicher desto besser.
Schwelgen Sie in Farben und dekorieren die Frühblüher je nach Geschmack mit Figuren oder Bändern. Mehrere Exemplare der selben Farbe, zusammengestellt in einer flachen Schale in ähnlichem Farbton, schaffen ein eher elegantes Ambiente.
Schöpfen Sie aus dem Vollen und sparen Sie nicht an der Menge der Pflanzen! Solche Arrangements passen gut zu einem modernschlichten Umfeld. Ländlich-rustikale Stimmung entsteht, indem Sie mehrere Primeln in Körben zusammenstellen und mit Korkenzieherhasel oder Moos dekorieren. Besonders attraktiv sind solche bepflanzten Körbe, wenn Sie dabei Primeln eines Farbtons mit unterschiedlichen Blütenformen kombinieren.

Pflanzen vor Frost schützen - Packen Sie Ihre Lieblinge mollig warm ein!

Die ersten Nachtfröste stehen vor der Tür – höchste Zeit, seine Pflanzen mollig warm einzupacken, um sie gut durch den Winter zu bringen. Vor allem Kübel- und Topfpflanzen brauchen jetzt besonderen Schutz, weil sie in ihren Gefäßen einem besonders hohen Frostschaden-Risiko ausgesetzt sind.

Winterharte Pflanzen dekorativ schützen

Der Kreativität des Hobbygärtners sind dabei keine Grenzen gesetzt. Schutz bieten schon einfache Luftpolsterfolien. Wer Wert auf Stil legt, greift zu schönen Matten aus Filz oder Holz. Um winterharte Kübel- und Topfpflanzen optimal zu schützen, sollten sie zunächst an einen geschützten, möglichst schattigen Platz an der Hauswand umgesiedelt werden. Die Wand bietet Schutz vor eisigem Wind und gibt gleichzeitig Wärme ab. Schattig sollte der Standort sein, damit die Pflanzen nicht in ihrer Winterruhe gestört werden. Sonneneinstrahlung würde dazu führen, dass wertvolle Wasserreserven über die Blätter verdunsten und die Pflanzen vertrocknen.

Um die Wurzeln der Winterharten effektiv vor Frost zu schützen, müssen die Pflanztöpfe von allen Seiten gut eingepackt werden. Als Unterlage eignen sich Styroporplatten, Kokosmatten oder zur Not auch alte Bretter. Zusätzliche Wärme bieten wunderschöne Matten aus Filz oder Weidenholz, mit denen die Töpfe umwickelt werden. Wer weniger Wert auf die Optik legt, greift zur preiswerten Luftpolsterfolie. Kleinere Pflanztöpfe finden auch in Holzkisten einen warmen Platz. Für die eine natürliche Isolierung reicht es dann, die Kiste mit Laub oder Stroh auszustopfen.

Winterschutz für Beetpflanzen

Die Triebe der Pflanzen schützt man am besten mit luftdurchlässigen Vlies- oder Jutesäcken. Auch manche Beet-Pflanzen brauchen einen Winterschutz – vor allem, wenn sie erst vor kurzem gepflanzt wurden oder wie Rhododendren und Rosen empfindliche Wurzeln haben. Als Isoliermaterial eignen sich Rindenmulch, Reisigzweige oder spezielle Schutzmatten aus Jutefilz oder Kokosfasern, die um die Sträucher herum auf der Erde verteilt werden.

Für alle nicht winterharte Pflanzen heißt es jetzt: Ab ins Haus! Der Standort für die Winterpause sollte kühl, aber frostfrei und hell sein. Ideal ist ein Kellerraum mit einem großen Lichtschacht, ein Dachboden mit Fenster oder ein ungeheiztes Treppenhaus.