14. Juni 2019

Partnerwahl: Blühende Begleiter für Rosen

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Nach dem Motto „Gleich und Gleich gesellt sich gern” werden Rosen meist in eigens dafür vorbehaltene Beete gepflanzt. Kombiniert man sie jedoch mit ausgewählten Stauden, setzen diese die kompakten Rosenblüten spektakulär in Szene.

Mischbeete aus Rosen und Stauden haben einen weiteren Vorteil: Die Pflanzungen sind auch außerhalb der Blütezeit der Rosen attraktiv. Begleitpflanzen mit dunklem Laub oder dunklen Blüten bringen die Rosenblüten regelrecht zum Strahlen. Dafür eignen sich die rotlaubigen Sorten von Silberkerze (Cimicifuga) und Fetthenne (Sedum), sowie alle Stauden und Einjährigen, die in Violett oder dunklem Rot blühen.

Zum kompakten Wuchs von Beet- und Bodendeckerrosen setzen die leichten, fließenden Formen von Ziergräsern einen reizvollen Kontrast. Hier ist es wichtig, die Wuchshöhe der Gräser zu beachten. Geeignet sind Arten, die etwa halb so hoch werden wie die Rosen.

Mit kontrastierenden Formen bereichern aufrecht und schlank wachsende Stauden wie Prachtkerze (Gaura lindheimeri), Patagonisches Eisenkraut (Verbena bonariensis) und verschiedene Zier-Salbei-Arten Rosenbeete. Die verschiedenen Arten und Sorten des Storchschnabel (Geranium) wirken in Gruppen gepflanzt am besten. Mit ihrem auffällig geformten Laub und den zarten Blüten in Weiß, Rosa oder Violett bilden sie einen dezenten Hintergrund, vor dem die edlen Rosenblüten bestens zur Geltung kommen.

 

Stauden mit dunklen Blütenfarben bringen die Rosenblüten zum Strahlen.