Primeln:

Farben, die das Herz erfreuen

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Primula obconica: Die zarte, aufrecht wachsende Schwester der Kissen-Primel.

„Die Erste“ bedeutet der Name der kunterbunten Frühlingsbotin. Neben der klassischen Kissen-Primel sind die hohen Becher-Primeln mit rundlichem Laub beliebt.

Becher-Primeln (Primula obconica) wirken etwas verspielter als die niedrigen Kissenprimeln, die oft ostereierbunt daherkommen. Ihre Blüten sind feiner, pastellig rosa, zart violett oder weiß und halten über mehrere Monate. Ein kühler Standort und das sogenannte Ausputzen welker Pflanzenteile verlängert die Blühphase.

Dieser Blütenreichtum kostet Kraft. Wer lange Freude an seine Becher-Primel haben möchte, sollte sie ab April alle vierzehn Tage düngen. Nach den letzten Frösten kann die Becher-Primel im Garten oder auf dem Balkon ein Plätzchen finden. Vor dem Winter sollte sie aber wieder ins Haus geholt und mit den Kübelpflanzen überwintert werden.

Kissen-Primeln (Primula vulgaris) sind dagegen winterhart. Neu gekaufte Exemplare stammen jedoch aus dem Gewächshaus und sind noch nicht an Kälte gewöhnt. Sie bevorzugen ebenfalls einen hellen und kühlen Standort. Bei höheren Temperaturen empfiehlt es sich, die Pflanzen mit Wasser zu besprühen. Ist der Boden nicht mehr gefroren, kann man sie dann an einen leicht sonnigen bis halbschattigen Platz im Garten pflanzen und sich nach dem nächsten Winter über neue Blüten freuen.

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