Sie blüht und blüht und blüht:

Heide

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Es könnte eine Liebe fürs Leben werden: Besen- und Schneeheide sind winterharte Sonnenkinder und bei Insekten beliebt. An geeignetem Standort können sie mehrere Jahre den Garten bereichern.

Wer sich im Oktober im Garten umsieht, stößt nur noch vereinzelt auf Blüten. Bienen und andere Nektar- und Pollen sammelnde Insekten, die an sonnigen Tagen immer noch auf Nahrungssuche sind, haben es nun besonders schwer. Einer von vielen guten Gründen, Heidekraut in Beete, Kästen und Kübel zu setzen…

Sowohl Besen- als auch Schneeheide blühen zu Zeiten, wenn Blütenfarben im Garten Seltenheitswert haben. Ende des Jahres ist es vor allem die Besenheide (Calluna vulgaris), die für Farbe sorgt. Besonders frostverträglich ist eine Form, die als Knospenheide angeboten wird. Bei ihr nehmen die ungeöffneten Blüten Farbe an, gehen aber nicht auf. Etwas später, dafür bis in den April hinein blüht die Schneeheide (Erica carnea).

Heidegewächse wachsen am natürlichen Standort auf saurem Boden. Daher sind sie gut geeignet „Problemstandorte” in attraktive Pflanzungen zu verwandeln. Mit Rhododendren, Zwergkoniferen, Gräsern, gemulchten Wegen und Findlingen entstehen Heidelandschaften im Miniaturformat.

Um im Herbst und Winter den Hausgang, den Balkon oder die Terrasse mit Heidekräutern zu verschönern, setzt man die Kleinsträucher mit einer Universal-Blumenerde in Töpfe oder Kübel. Idealerweise gießt man sie dann mit Regenwasser oder weichem Leitungswasser. Bei Frost sollten die Töpfe in Jutegewebe oder Noppenfolie gepackt werden. Die Wurzelballen müssen weiterhin feucht gehalten werden.

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